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Liebe Helden und Voter - wir verlängern die Aktion! Bis zum 31. Mai 2017 um 15 Uhr suchen wir Tier- und Umweltschutz-Heldinnen und Tier- und Umweltschutz-Helden.

Tier-und Umweltschutz
79 Stimmen
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Bettina Boll
BUND Herzogtum Lauenburg
Vor wenigen Jahren noch war die Stillegung und ein Rückbau des AKW Krümmel ein Wunsch, der real kaum vorstellbar war. Also ein Wunder, annähernd vergleichbar mit der deutschen Wiedervereinigung. Auch dieses Wunder passierte nicht ganz von alleine. Unsere BUND-Freundin Bettina Boll, immer unterstützt von ihrem Mann Gerhard, ist seit Anbeginn die maßgeblich beständige Aktivistin in Geesthacht gegen alle AKW´s. Schon ab der Stunde Null im Jahr 1980 bis heute argumentiert sie gegen die Nutzung der Atomkraft und warnt vor der ewigen Strahlengefahr. Ihr Engagement war stets sehr kreativ, offen, direkt aber ggf. auch rücksichtsvoll gegenüber Mitbürgern, Behörden und Beschäftigten des AKW. Im BUND ist sie bis heute vor Ort und bundesweit in diversen Gremien für die Energiewende aktiv. In ihrem Haus in der Bergstraße 38 hat sie eine umfangreiche Dokumentation des AKW-Widerstandes erstellt und öffentlich gemacht, ihr “BOLLWERK”. Auch von Behörden und AKW-Mitarbeitern wird den Bolls nun schon seit Jahren hoher Respekt gezollt. Eine Vertrauensebene ist entstanden. So hat sich die Gemeinde Wieshop dafür ausgesprochen, nicht radioaktive Böden aus dem AKW-Gelände in der Gemeine zu deponieren. Und selbstverständlich haben Bettina und Gerd ihr altes Haus in der Bergstraße 38 zu einem Passivhaus mit Solarnutzung umgebaut.
135 Stimmen
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Hans-Detlef Stölken
Tiere in Not e.V. Heiligenhafen-Fehmarn
Wir sind Ansprechpartner für viele Tierfreunde, die Hilfe benötigen. Wir helfen Tieren, um die sich sonst keiner kümmert. Wir erfüllen Tierschutz mit Leben.
652 Stimmen
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Elke Schwaiger
Tierpalast Filmtierzentrum
Elke Schwaiger hat ein großes Herz für Tiere. Hinein passen alle Bewohner ihrer kleinen Farm in Rehhorst im Kreis Stormarn - Hunde, Katzen, Hühner, Pferde, Kaninchen, Schlangen, ab und an Schweinchen. Aber auch Tiere, mit denen es das Leben nicht gut meinte. Wann immer das Bad Oldesloer Tierheim SOS funkt, die 46-Jährige ist da und hilft. 98 Meerschweinche hat die Rehhorsterin ohne mit der Wimper zu zucken unter ihre Fittiche genommen, aufgepäppelt und gemeinsam mit dem Oldesloer Tierschutz vermittelt. Sie stammten aus einem Messie-Haushalt und waren völlig verwahrlost. Auch einen in einem Müllcontainer in Bad Oldesloe entsorgten Phyton nahm Elke Schwaiger ganz selbstverständlich auf. Sie konnte das Tier nicht retten. Es war zu schwach. "Da bricht mir das Herz", sagt die Hundetrainerin und Chefin des Tierpalast Filmtierzentrums. An ihrer großen Liebe zu Tieren - insbesondere zu Hunden - lässt Elke Schwaiger die Menschen gerne teilhaben. 2013 hat sie einen 50 000 Quadratmeter großen Hundeauslauf in Rehhorst angelegt. Seit Jahren veranstaltet sie im Juni "Rehhorst bellt" zugunsten verschiedener Tierschutzprojekte, in diesem Jahr am 18. Juni. Im Auslauf treffen dann viele glückliche Fellnasen mit samt Familien aufeinander, verbringen einen entspannten Tag mit Spielen und netten Begegnungen. "Ich habe so viel Glück gehabt im Leben, ich möchte einfach etwas zurückgeben“, sagt sie bescheiden.
10 Stimmen
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Wolfgang Buchhorn
Naturfotograf
Für ein gutes Foto riskiert der Naturfotograf aus Mölln schon einmal nasse Füße. Legendär ist seine Fotofalle, die er im dunklen Tunnel einer von einem Bach durchflossenen Brücke aufgebaut hat. Weil hier Nachts überaus scheue Fledermäuse nach Insekten jagen. Wolfgang Buchhorn hat auch dieses Foto bekommen, indem er einen Bewegungsmelder mit seinem Blitz gekoppelt hat. Und bis alles installiert war, musste er eben lange im Wasser stehen. Kaum jemand kennt die besten Beobachtungsplätze so gut wie Buchhorn. Der Naturfotograf hat unzählige Tage und Nächte im Naturpark Lauenburgische Seen verbracht, um seine Motive mit der Kamera einzufangen. In Fotovorträgen und auf Exkursionen gibt er sein Wissen weiter. Auch als Fotograf der LN-Serie „Tier der Woche“ hat er sich einen Namen gemacht. Wolfgang Buchhorn, aufgewachsen in Zarrentin, gelang 1964 zusammen mit vier Gefährten die Flucht aus dem mecklenburgischen Techin ins lauenburgische Groß Zecher. Bis heute fühlt er sich der Region rund um den Schaalsee verbunden.
55 Stimmen
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Thomas Neumann
World Wildlife Fund (WWF)
Naturschutz und Thomas Neumann, das gehört zusammen wie Baum und Borke, wie Seeadler und Schaalsee. Neumann ist ein 68-er der anderen Art, denn seit 1968 arbeitet er für den World Wildlife Fund (WWF). Er ist Umweltaktivist der ersten Stunde und erinnert sich besonders gerne an die turbulente Zeit nach dem Mauerfall, als es darum ging, nach der Grenzöffnung rund um den Schaalsee zwischen dem Kreis Herzogtum Lauenburg und dem Bezirk Schwerin in der damals noch existierenden DDR ein grenzübergreifendes Naturschutzgebiet zu schaffen. Neumann hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Biosphärenreservat Schaalsee entstanden ist und im Naturpark Lauenburgische Seen der Naturschutz neu definiert wurde. Sein Spezialgebiet ist bis heute der Schutz von Seeadlern und Kranichen, von denen mittlerweile wieder einige hier brüten. Seit 1985 ist Thomas Neumann zudem Naturschutzbeauftragter des Kreises Herzogtum Lauenburg. Er berät den Kreis in wichtigen Fragen des Naturschutzes.
111 Stimmen
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Gerlinde Elmer und Wiebke Euler
Unverpackt-Laden
Wiebke Euler (30) und Gerlinde Elmer (31) haben in der Lübecker Fleischhauerstraße 38 einen Unverpackt-Laden eröffnet. Über ein Crowdfunding-Projekt konnten sie dafür über 350 Unterstützer gewinnen und 16 000 Euro sammeln. „Es geht uns darum, Verpackungsmüll zu sparen und ehrliche, nachhaltige Produkte anzubieten“, erklärt Wiebke Euler, der der Umweltschutz sehr am Herzen liegt. „Wir produzieren alle mehr Abfall, als die Erde vertragen kann“, sagt sie. „Es ist Zeit, dass sich etwas ändert.“ Seit Jahren beschäftigt sie sich daher mit dem Thema. Zum ersten Mal hat die Kommunikations-Designerin 2009 in Neuseeland ein ähnliches Geschäft entdeckt und war beeindruckt. Als sich der Trend vor ein paar Jahren in Deutschland entwickelte, nahm sie sich den Kieler Unverpackt-Laden zum Vorbild und besuchte auch Seminare dort. Daher stammen Logo und Name ihres geplanten Ladens auch vom Kieler Vorbild. "Wer bei uns einkaufen möchte, kann seine eigenen Behälter mitbringen oder ein passendes Gefäß im Laden kaufen. So kann jeder sein Produkt abfüllen, die Menge dabei selbst bestimmen, und es entsteht kein Müll." Rund 70 Quadratmeter misst der kleine Laden mit der großartigen Idee. Die Ziele von beiden sind Abfallvermeidung, Transparenz und Umweltschutz. "Wir möchten diejenigen ansprechen, die keine Lust mehr auf die dreifach eingepackte Supermarktware haben und selbst entscheiden möchten, wieviel man wovon kauft. Wir alle konsumieren und hinterlassen damit Spuren. Dies so umweltschonend wie möglich zu tun, ist gar nicht so einfach. Ein verpackungsfreier Laden ist ein guter Schritt in die richtige Richtung und er würde vielen das nachhaltige, umweltbewusstere Einkaufen erleichtern", betonen die Initiatorinnen.
14 Stimmen
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Klaus Dürkop
Graswarder Heiligenhafen
Klaus Dürkop (78), setzt sich seit 1965 für den Umwelt- und Naturschutz ein. Er war Präsident des Nabu Deutschland und schützt bis heute die Natur auf dem Graswarder in Heiligenhafen. Der Graswarder in Heiligenhafen ist ein in vieler Hinsicht einzigartiges Stück Natur, schwärmt „Mister Graswarder“ Klaus Dürkop. Er nennt ihn „den Schatz vor der eigenen Haustür“. Doch Dürkop ist nicht nur Naturschützer, sondern auch Autor: „Küste im Wandel - Naturschutzgebiet Graswarder Heiligenhafen“ lautet der Titel des 350-Seiten-Werkes, das mit 500 faszinierenden Bildern herrlich dokumentiert ist.
639 Stimmen
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Gaston Prüsmann
Tierschutz Mölln/ Lbg. u. Umgebung e.V.
In Mölln und Umgebung kennt ihn jeder als „Mister Tierheim“. Der gemütlich wirkende Mann, der mit seinem weißen Bart auch im Kostüm eines Weihnachtsmannes eine gute Figur macht, kann allerdings auch sehr energisch werden – wenn es um das Wohl seiner Tiere geht. Und als er tatsächlich einmal in ein Weihnachtsmannkostüm gestiegen ist, war die Bescherung natürlich für Tiere, wild lebende Katzen. Seit Jahren setzt er sich für deren Kastration ein, nicht um die Tiere zu quälen, sondern um ihnen Leid zu ersparen, das bei einer ungehemmten Vermehrung unausweichlich ist. Der Tierschutzverein, dessen Vorsitzender Prüsmann ist, wurde 1963 gegründet und im Jahr 1989 wurde in Mölln das Tierheim in Betrieb genommen. Es ist zuständig für die Städte Mölln und Ratzeburg sowie für das Amt Breitenfelde. Als Gaston Prüsmann 2011 zum Vorsitzenden gewählt wurde, stand der Tierschutz und auch das Tierheim kurz vor dem Aus. Durch Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit konnte das abgewendet werden. Auch die Mitgliederzahl steigt an. 2014 hat der Tierschutz Mölln ein Katzendorf eröffnet, als erstes und bislang einziges dieser Art in Schleswig-Holstein. Hier fanden vor allem Katzen ein „neues Zuhause“, die schon sehr lange im Tierheim saßen und als schwer vermittelbar galten. Pressemäßig ging dies durch Deutschland.
5 Stimmen
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Holger Möckelmann
Nabu
Storchenvater Holger Möckelmann (Mitglied im Nabu) aus Henstedt-Ulzburg betreut seit 2009 die wildlebende Weißstörche im Kreis Segeberg - ausgenommen die im Storchendorf Hitzhusen und im Wildpark Eekholt. Etwa 30 bis 35 wildlebende Storchenpaare beziehen im Kreis Segeberg jedes Jahr ihre Horste, denen sie über Jahre treu bleiben. Möckelmann zählt die Paare, registriert die Jungvögel und macht auf Veränderungen im Brutverhalten aufmerksam.
104 Stimmen
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Ellen Kloth
Tierschutz Lübeck und Umgebung e. V.
Nicht nur mit ihrem juristischen Sachverstand als Rechtsanwältin setzt sich Ellen Kloth für Tiere ein. Sie widmet sich darüber hinaus seit mittlerweile 17 Jahren ehrenamtlich an verantwortlicher Stelle als 1. Vorsitzende des Tierschutz Lübeck und Umgebung e. V. auf vielfältige Weise der Sorge für das Wohlergehen der Tiere in der Region. Der Tierschutzverein Lübeck, dem sie vorsteht, wurde im Jahre 1859 gegründet und gehört mit rund 1.000 Mitgliedern heutzutage zu den größten Tierschutzvereinen in Schleswig-Holstein. Er ist der Betreiber des Tierheims Lübeck, in dem jährlich rund 1.300 Tiere aufgenommen werden. Seinen erheblichen finanziellen Bedarf deckt der Verein im Wesentlichen durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und anfallende Erbschaften. Für das Wohl der Tiere im Tierheim sorgt ein engagiert arbeitendes Team. Es umfasst zurzeit insgesamt 11 Mitarbeiter - größtenteils Tierpflegerinnen und Tierpfleger-, 3 Auszubildende und 4 Bundesfreiwilligendienstleistende. Unterstützt wird das Tierheim-Team bei seiner Arbeit durch zahlreiche ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder. Sie gehen z. B. mit den Tierheimhunden Gassi und kuscheln mit den Tierheimkatzen. Darüber hinaus wirken sie mit großem persönlichen Einsatz bei den Veranstaltungen und Aktionen des Vereins mit. Besondere Erwähnung verdient die intensive Tierschutzarbeit des Vereins mit Kindern und Jugendlichen. Sei es in den Kinder- und Jugendgruppen des Vereins selbst, sei es in Schulen, Horten Kindergärten und Freizeiteinrichtungen. Den nicht zu übersehenden Schwerpunkt der Aktivitäten des Tierschutzvereins Lübeck während der letzten Jahre stellt jedoch die Bautätigkeit dar: Im Jahr 2011 wurde mit dem Bau eines Tierhauses für die tiergerechte Unterbringung der kleinen Heimtiere und Exoten sowie einiger Wildtiere begonnen. Im Jahr 2012 folgte der Bau des Hundecampus, auf dem die Tierheimhunde artgerecht in großen Gruppen leben können. Beide Bauvorhaben sind inzwischen erfolgreich abgeschlossen worden. Jetzt steht der Baubeginn eines Katzendorfes unmittelbar bevor. Durch das Katzendorf sollen die dringend erneuerungsbedürftigen derzeitigen Katzenunterkünfte ersetzt werden. 5 Katzenhäuser mit Ausläufen und ein Versorgungstrakt sind geplant. Der Neubau der 5 Katzenhäuser soll, je nach den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln, nach und nach erfolgen.
31 Stimmen
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Kirsten Meyer
Hoffnung e.V.
Hoffnung und Hilfe für Tiere von obdachlosen Menschen. Einmal pro Monat dreht sich alles um die Tiere, die mit ihren Menschen auf der Straße leben. Es wird Futter verteilt sowie Leinen, Näpfe, Mäntel und vieles mehr. Eine Tierärztin untersucht und behandelt die Tiere und versorgt diese mit Entwurmungsmedikamenten sowie Floh-und Zeckenmittel. Auch eine Tierphysiologin berät, hilft und kümmert sich um die Sorgen, Probleme und Schmerzen der Vierbeiner. Der Verein Hoffnung e.V. trägt einen Teil der Kosten. Ansonsten wird alles aus Spendengeldern und Sachspenden (Futter, Medikamente etc) getragen.
29 Stimmen
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Monika Ehlers
Tierschutz Ahrensburg-Großhansdorf e. V.
Bereits im Jahre 1993 wurde Monika Ehlers in den Vorstand des Tierschutz Ahrensburg-Großhansdorf e. V. gewählt und übernahm hier die Aufgaben der Schriftführerin und Pressebeauftragten. Nach Eintritt in den Vor-Ruhestand im Jahre 2000 erweiterte sie ihren Aufgabenbereich infolge der nunmehr auch tagsüber zur Verfügung stehenden Zeit. Sie intensivierte die Kontakte zur Presse und kann so auch Pressetermine direkt im Tierheim wahrnehmen; macht Tierheim-Führungen für interessierte Besucher und Sponsoren und führt vermehrt Schulklassen durch das Tierheim, um auch Kindern und Jugendlichen den Tierschutz-Gedanken nahezubringen. Sehr am Herzen liegt ihr auch die Pflege der Sponsoren; und aufgrund ihres Bekanntheitsgrades in der Region kann sie oftmals Spenden – und das meist unter Einschaltung der Presse – im Tierheim entgegennehmen. Monika Ehlers ist auch für das seit kurzem vierteljährlich erscheinende Tierschutz-Magazin zuständig, indem sie hierfür Artikel schreibt oder versucht, Tierfreunde zu einem Bericht anzuregen. Weiterhin gestaltet sie das jährlich stattfindende Sommerfest und den Adventsbasar mit und pflegt den Kontakt zu den Tierfreunden, die zusätzlich mit einem Info-Stand (wie Hundeschule etc.) vertreten sind. Seit der Beendigung ihrer aktiven Berufstätigkeit verbringt Monika Ehlers sehr viel Zeit für den Tierschutz – sei es im Tierheim, mit Pressevertretern, mit Sponsoren oder zu Hause am Computer. Sie hofft, diese sinnvolle Arbeit noch lange tun zu können.
0 Stimmen
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Werner Peschel
Landesverband Eulen-Schutz in S-H e.V.
Ein großes Lob an Herrn Werner Peschel, 88 Jahre alt. Er ist wahrscheinlich der älteste aktive Naturschützer nicht nur in Lübeck, sondern auch im Norddeutschen Raum. Für den Landesverband Eulen-Schutz in S-H e.V. betreut und kartiert er diese Nachtgreifvögel, es gibt in Schleswig-Holstein acht Arten als Brutvogel. Er beringt diese im Auftrage der Vogelwarte Helgoland und konnte in diesem Jahr schon sechs junge Uhus beringen. Ich durfte seine Arbeit in einer stillgelegten Kiesgrube in Ostholstein verfolgen. Hier befand sich am oberen Ende einer steilen Böschung in einer Höhle unter dem Wurzelwerk eines Baumes ein Nest mit drei Jungen. Die Vögel erwiesen sich als recht kooperativ wenn man sie auf den Rücken legte, fasste man sie allerdings verkehrt an, erönte ein beängstigendes Gefauche und man sah, das ihre Greife sehr scharf sind.
24 Stimmen
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Ernst Weise-Pnischak
Kreisjägerschaft Lübeck
Ernst Weise-Pnischak (67), Jäger und Naturschützer aus Klein Wesenberg (Kreis Stormarn) Als Leiter des Lehrreviers Moorgarten der Kreisjägerschaft Lübeck macht Ernst Weise-Pnischak seit vielen Jahren Umweltbildungsarbeit. Durch die Arbeit des Lehrreviers entstanden Biotope, Wildackerstreifen, Fasanenschütten, Insektenhotels, Eisvogelcontainer und Wildblumenwiesen. Aktuell ist der Bau einer Auffangstation für Greifvögel, die von einem ausgebildeten Falkner betreut werden wird. Bei Waldspaziergängen und Tierbeobachtungen werden Besuchern die Themen der Naturschutzarbeit in Theorie und Praxis näher gebracht. Sie erfahren, was die naturnahe Waldwirtschaft bedeutet, bei der das Lehrrevier das Forstamt Lübeck in enger Abstimmung unterstützt. Seit der Gründung des 250 Hektar großen Lehrreviers im Jahr 1999 konnten rund 2500 Kinder, Jugendliche und viele Erwachsenengruppen durch das Lehrrevier geführt werden. Viele Kindergärten und Schulen nutzen zudem das Angebot, theoretischen Unterrichtsstoff mit einem Besuch im Lehrrevier anzureichern. Im Rahmen der Ferienpass-Aktion der Stadt können Kinder auch mit einem Jäger ansitzen – mitgenommen wird nur das Fernglas. (www.kjs-luebeck.de/lehrrevier)
13 Stimmen
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Christel Happach-Kasan
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)
In erster Linie ist die langjährige Bundestagsabgeordnete als FDP-Politikerin bekannt, aber die promovierte Biologin war immer auch Naturschützerin. Das ist sie auch heute noch, nach ihrem Rückzug aus der großen Politik. So ist sie immer noch Landesvorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Ein gesunder Wald mit einer entsprechenden Artenvielfalt: Für dieses Ziel setzt sie sich unter Zuhilfenahme ihres in den Jahren gewachsenen Netzwerkes immer noch mit großer Vehemenz ein. Die Biologin aus Bäk bei Ratzeburg ist an zahlreichen Neuanpflanzungsprojekten – wie jüngst im lauenburgischen Roseburg – im waldarmen Schleswig-Holstein beteiligt. Im Bundestag waren die Schwerpunkte von Christel-Happach Kasan Umwelt- und Agrar- sowie Frauenpolitik.
473 Stimmen
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Harald Benett
Bio Bauer aus Lübeck-Israelsdorf
Am Travegürtel unmittelbar vor Lübeck bewirtschafte ich die historische Kulturlandschaft mit Acker- und Grünland. Die Medebek-Wiesen und Weiden werden mit Rindern aus eigener Zucht beweidet, die angepasst sind an diese Feuchtstandorte. Die Bewirtschaftung trägt zur Erhaltung der Artenvielfalt bei, eine Verbinsung und Verschilfung wird reduziert. Eine Reetnutzung erhält die Reetflächen seit Generationen. Dort finden Rohrdommel und Rohrsänger einen Lebensraum. Auf meinem Acker sind seltene Vogelarten wie der Kiebitz, Feldlerche und das Rebhuhn durch eine extensive Bewirtschaftung anzufinden. Unser Kürbisanbau ist eine ideale Kultur, sie bringt Deckung und Beikräuter. Ich möchte einen aktiven Beitrag zur Erhaltung unser Heimatnatur leisten. Ich habe selbst Freude daran, dass der Kiebitz auf meinem Acker brütet. Über Schwalben, die in den Stall fliegen, den Seealder und die Heuschrecke auf der Mähwiese. All diese Dinge sind Teil meines Ertrages und kommen der ganzen Gesellschaft zu Gute. Ich bin Naturschützer und Bio-Bauer mit Liebe und Leidenschaft für die Umwelt. Eine enge Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde, Schulen und Kindergärten sowie den Naturschutzverbänden ist für mich selbstverständlich. Ich würde mich freuen, wenn ich durch Ihre Stimme eine Anerkannung für meine Arbeit bekäme.
59 Stimmen
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Jessica Reischuck
Wikiwolves
Immer öfter streunen Wölfe durch Schleswig Holstein, es ist eine Frage der Zeit, bis die streng geschützten Raubtiere sich hier ansiedeln und Rudel bilden. Dass der Norden aber wieder Heimat der Wölfe wird, ist nicht frei von Konflikten. Jessica Reischuck aus Büchen im Kreis Herzogtum Lauenburg engagiert sich mit der Plattform Wikiwolves (http://www.wikiwolves.org/) dafür, in diesem Interessenkonflikt zu vermitteln und Tierhaltern Unterstützung dabei zu bieten, ihre Herden zu schützen. Dafür organisiert sie Aktionen mit freiwilligen Helfern, die Tierhalter beim Bau wolfsicherer Zäune unterstützen. Wie in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Brandenburg soll es bald in SH auch Einsätze von Freiwilligen geben, die etwa mit Schäfern zusammen unter fachgerechter Anleitung Herdenschutz durchführen. "Die Tierhalter sind mit solchen kostenintensiven und arbeitsaufwendigen Maßnahmen sonst auf sich alleine gestellt - die Hilfe von Freiwilligen ist da sehr willkommen und kann dazu beitragen, die Akzeptanz des Wolfes zu erhöhen", sagt jessica Reischuck. Sie hält es für wichtig, die Argumente aller Seiten zu kennen: Sowohl die der Landwirte und Tierhalter, die mit ihrer Arbeit auch einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege leisten. Als auch die Argumete der Naturfreunde, die es begrüßen, dass sich der Wolf ehmalige Lebsnräume zurückerobert.
8 Stimmen
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Britta Wesche
Nabu
Britta Wesche (Mitglied im Nabu) aus Bad Segeberg hegt und pflegt seit 2005 in ihrer Fledermaus-Ambulanz kleine verletzte oder schwache Nachtjäger aus der freien Wildbahn. Fast 200 Tiere dürften es im Laufe der Jahre gewesen sein, schätzt sie selbst. Von der Wasser- bis zur Fransenfledermaus, Tiere, die nicht genug Winterspeck angefuttert haben und im ersten Schnee gefunden werden. Oder solche, die eine weite Wanderung hinter sich haben und zum Kalkberg wollen, aber vom Licht der Stadt abgehalten werden und nur etwas fressen und trinken müssen, bis sie ihr Ziel erreichen. Etwa 70 Prozent der Tiere, die Britta Wesche in ihrer Ambulanz aufpäppelt, können später wieder ausgewildert werden.
9 Stimmen
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Thomas Busch
Arche Noah Kreta e.V.
Thomas Busch (50) ist seit 17 Jahren Vorsitzender des Fördervereins Arche Noah Kreta e.V. Der Tierarzt aus Daldorf (Kreis Segeberg) und seine Mitstreiter kastrieren pro Jahr etwa 13 000 Straßenhunde und Streunerkatzen, vor allem in Griechenland, Rumänien und auf den Kapverden. „Unsere Ärzte operieren oft bis spät in die Nacht. Wir geben alles, weil Kastrationen der einzige Weg sind, um weiteres Elend zu vermeiden“, sagt Thomas Busch. Sein Verein vermittelt nebenbei auch Hunde und organisiert über Spenden zum Beispiel pro Jahr 100 000 Kilo Futter für Tierheime auf Kreta. Nähere Informationen über den Verein und seine Projekte gibt es im Internet unter tierärztepool.de
12 Stimmen
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Katrin Schweim
Nabu Reinfeld
Katrin Schweim (55) aus Reinfeld hat es von klein auf immer in die Natur gezogen, für den Nabu Reinfeld betreut sie seit rund zehn Jahren das Naturschutzgebiet Oberer Herrenteich, kümmert sich um Seeadler, Ringelnatter, Fischotter und Co. - und zählt regelmäßig die Wasservögel. Als Joggerin um den Herrenteich kennt sie wirklich jede Ecke - und beinahe jeden Spaziergänger. Auch die, die ihre Hunde nicht anleinen. Außerdem engagiert sich die Waldliebhaberin und Naturschützerin in der Reinfelder Initiative Viva Wald. Beruflich arbeitet die Mutter eines erwachsenen Sohnes als zahnmedizinische Fachangestellte. Gerne geht sie auf Reisen, am liebsten natürlich in die Natur.
0 Stimmen
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Hans Dieter Martens
Landesverband Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein
Hans Dieter Martens ist ein Urgestein des Naturschutzes in Schleswig-Holstein - und der älteste Landesvorsitzende im Norden. Der 80-Jährige ist Vorsitzender des Landesverbandes Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein und nahezu täglich in den Landesforsten unterwegs, um nach seinen Schützlingen zu sehen. Der schönste Erfolg der Eulenschützer ist für ihn, dass es gelungen ist, ab 1981 den Uhu wieder in Schleswig-Holstein einzuführen, der hier 150 Jahre lang nicht mehr gesichtet worden war. "Heute sind wir eines der am dichtesten vom Uhu besiedelten Flächenländer Mitteleuropas. Von hier ausgehend, hat sich der Uhu wieder bis nach Dänemark verbreitet", sagt er. Hans Dieter Martens führt im Landesverband die Monitoringsprogramme für den Sperlingskauz und den Rauhfußkauz. Sie gehören zu acht von neun Eulenarten in Deutschland, die in Schleswig-Holstein brüten. Vögel, insbesondere die Eulen, faszinierten den Vater von drei erwachsenen Kindern und Großvater von 9 Enkelkindern schon als Kind, und seit seiner Schulzeit arbeitet Martens ehrenamtlich für die Vogelwarte Helgoland als Beringer. Um die 100.000 Vögel hat er in dieser Funktion schon beringt und war im Rahmen einer internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit für Ornithologen unter anderem auch in Israel, Russland, Spanien und Nigeria als Beringer im Einsatz. Müde wird der Unermüdliche nur, wenn er wieder einmal tage- und nächtelang den Segeberger Forst durchstreift hat.
12 Stimmen
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Holger Jürgensen
Vogelschutzgruppe Eutin-Malente
Vor 26 Jahren hat der heute 79 Jahre alte Holger Jürgensen die Vogelschutzgruppe (VSG) Eutin-Malente gegründet. „Ich wollte Menschen um mich versammeln, die an der Vogelwelt und am Naturschutz interessiert sind“, sagt der Vorsitzende der VSG, die aktuell 172 Mitglieder hat. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf der Beobachtung von Vögeln in der freien Natur: Die VSG bietet Exkursionen und teilweise sogar Reisen durch halb Europa sowie „ornithologische Stammtische“ an. Zudem kümmern sich die Mitglieder um die Möweninsel im Sibbersdorfer See. „Die Stadt hat uns mit der Pflege beauftragt“, erklärt Jürgensen. Die VSG mäht und überwacht die Insel, damit sich dort Sturmmöwen, verschiedene Entenarten sowie Grau- und Kanadagänse regelmäßig ansiedeln. Die Aktiven aus der „Projektgruppe Eisvogel“ versuchen immer wieder, Nistplätze für die „fliegenden Diamanten“ an der Schwentine, an der Schwartau und an verschiedenen Seen zu schaffen und versorgen die Eisvögel in sehr kalten Wintern an einigen Futterstellen.
27 Stimmen
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Wolfgang Hielscher
BUND Umwelthaus Neustädter Bucht
Wolfgang Hielscher ist bereits seit 1987 Vorsitzender der BUND-Kreisgruppe Ostholstein. Schon damals hat er sich um den Verlauf der Stromtrassen im Kreis gekümmert. Hielscher lebt in Bad Schwartau und gilt als ein verantwortungsbewusser, beständiger Mahner, der nie gerne in der ersten Reihe steht, sondern leise im Hintergrund die wichtigen Themen der nichtstaatlichen Umwelt- und Naturschutzorganisation (380 KV-Trasse, Hinterlandanbindung etc.) in Kooperation mit anderen Organisatoren bearbeitet. Er selbst sieht sich jedoch nicht als Held, sondern handelt aus Überzeugung für die Sache.

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