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Bis zum 25. Oktober 2017 um 15 Uhr suchen wir Digital-Heldinnen und Digital-Helden.

Digital
199 Stimmen
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Andreas Wittke
Fachhochschule Lübeck
Was macht einen Helden aus? Er beschützt die Welt vor dem Bösen und wenn ich schon keine Superkräfte hab, so kann ich das Internet für das Gute einsetzen. Kleine Heldentaten wie kostenlose Bildung für alle haben wir bei mooin für fast 50.000 Nutzer umgesetzt http://mooin.oncampus.de und ein Open Source Autorensystem http://loop.oncampus.de haben wir der Welt auch geschenkt. Integration können wir auch digital, denn der größte Flüchtlingskurs Deutschlands kommt auch aus Lübeck. Und ganz nebenbei auch der größte VHS Kurs, alles online, alles kostenfrei und alles digital. An der FH Lübeck habe wir einen riesigen YouTube Kanal mit 2 Mio Klicks gegründet, wo jeder Lehrvideos anschauen kann und sogar unter einer offenen Lizenz remixen darf. Wir veröffentlichen fast alles unter der Creative Commons Lizenz, damit unser Material offen für alle ist. Und zu guter letzt hab ich auch mitgeholfen das Barcamp Lübeck zu gründen, was letztes Jahr mit 300 Teilnehmenden zum ersten Mal gestartet ist. Alles kleine digitale Heldentaten, um von Lübeck aus die Welt besser zu machen.
186 Stimmen
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Fynn Daunus (Fynn)
Fußballvideos in sozialen Netzwerken
Fynn Daunus (17) hat hunderttausende Fans in den USA, Indonesien oder etwa Brasilien. Genaugenommen sind es derzeit 1,3 Millionen Menschen, die darauf warten, dass der Schüler neue Videos beim Foto- und Videonetzwerk Instagram veröffentlicht. Eine verlässliche „Quote“, bei der selbst Fernsehsender neidisch werden. Die Follower von Fynn stehen auf die selbst geschnittenen Videos von internationalen Fußballspielen und fachsimpeln darüber. Aufgrund seines Gespürs für starke Spielszenen und Kurioses vom Spielfeldrand hat er einen wahren Hype um sein Profil „Footballvideo“ ausgelöst. Deutschlandweit macht ihm von der Anzahl der Abonnenten her in der Nische Fußball kaum einer etwas vor. Aktuell belegt er laut Analysetool Socialblade bei Instagram den Rang 6544. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, das weltweit 700 Millionen Menschen Instagram nutzen. Sein erfolgreichstes Video wurde 3,8 Millionen Mal gesehen. „Höchstens die Fußballstars selbst haben in diesem Bereich mehr Follower in Deutschland“, sagt der 17-Jährige. Jerome Boateng etwa hat 4,7 Millionen Abonnenten - und der ist ein echter Star. Ende 2015 kam der Moment, in dem seine Videos plötzlich viral gingen - sich wie ein Virus verbreiteten. Schnell stieg die Zahl von 10000 auf 100000 Abos. 2016 dann knackte er die Million. Schon im Alter von zehn Jahren habe er den Traum gehabt, ein bekannter Youtuber zu werden. Er wollte mit seiner Kreativität viele Menschen erreichen. Dann wurde er in „Instagramer“. Wer denkt, der 17-Jährige sei ein Nerd, der permanent am Rechner sitzt, irrt. Er kickt auch im wahren Leben mit Leidenschaft im Ratzeburger SV. Außerdem trainiert er die Jugend des Vereins. Er besucht die Gemeinschaftsschule in Mölln und möchte danach am Berufsbildungszentrum sein Abitur machen.
10 Stimmen
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Udo Klussmann
Computerschule
Eutin Dr. Udo Klussmann (74) aus Eutin hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Der studierte Chemiker startete Anfang der 1980er Jahre noch einmal neu und eröffnete eine Computerschule in Berlin-Schöneberg. „Informatik habe ich nie studiert, ich bin Autodidakt“, sagt er. Vielleicht gelingt es ihm deshalb, einfach und verständlich zu erklären. Seit 2012 gibt Klussmann, der 2010 „der Liebe wegen“ aus der Hauptstadt nach Eutin gezogen ist, an der Volkshochschule Computerkurse für die Gruppe 70+. „Senioren sind sehr lernbegierig, sie wollen mit der Zeit Schritt halten“, hat er festgestellt. „Manches erfordert Übung, wenn man das nie gemacht hat, beispielsweise die Bedienung der Maus.“ Durch langsames und geduldiges Vorgehen nimmt er seinen Kursusteilnehmern die Scheu. Der Unterricht an der VHS hat sich gewandelt: War zunächst der Umgang mit großen Computern gefragt, so wollen die Senioren heute das Bedienen von Laptops, Smartphones und I-Pads lernen. Sechs Kurse gibt Udo Klussmann im Schnitt pro Studienjahr. „Ich möchte etwas zu tun haben, neue Entwicklungen aufnehmen und weitervermitteln. Das ist auch gut, um die grauen Zellen in Gang zu halten“, sagt er.
66 Stimmen
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Peter Warnholz
Homepage des Shanty-Chores Bad Oldesloe
Der Oldesloer Shanty-Chor hat seit Ostern dieses Jahres eine neue Homepage. Unter www.shantychor-Badoldesloe.de kann man nun elf Rubriken anklicken und dabei von der Entstehungsgeschichte über die Mitglieder, die Liedertexte – sogar mit Liederbuch zum Herunterladen – bis hin zu den Terminen alles über die singenden Seebären erfahren. Erstellt hat diese neue Seite Peter Warnholz, der als Bass-Gitarrist dem Chor seit 2009 angehört. „Als Anfang 2017 jemand gesucht wurde, der die Arbeit an der Homepage übernimmt, wurde ich direkt gefragt, die anderen hatten wohl mitbekommen, dass ich gerne am PC arbeite“, erinnert sich Peter Warnholz an die Anfänge. Statt die bestehende Seite zu aktualisieren, hat der heute 61-jährige eine komplett neue Homepage erstellt, dabei nicht nur den Provider gewechselt, sondern auch das Design aktualisiert. Manchmal war das gar nicht so einfach, doch: „Spaß gemacht hat es immer und macht es auch noch, schließlich muss die Seite ja ständig auf dem neuesten Stand sein, allein schon wegen unserer Auftrittstermine“, so der Industriemeister der Elektrotechnik, der sich schon mit PCs beschäftigt hat, als sie noch in den Kinderschuhen steckten. „Als Auszubildender habe ich mir mit Freunden zusammen aus Platine, Prozessor und Blinkschaltung den ersten PC selbst gebaut, dann erste Basics programmiert“, weiß er noch. Erst später kamen der VC Commodore und der C 64 auf den Markt. Heute schlägt das Herz Warnholz´, der mit seiner Frau Katu in Rümpel lebt, für Apple. Neben der Shanty-Chor-Homepage, die übrigens seine erste Internet-Seite ist, versucht er sich derzeit an der Programmierung von Apps. und will diese Arbeit vertiefen, wenn er mal in Rente geht. Aufgrund seines begeisterten Einsatzes bei der Erstellung und Pflege der Shanty-Chor-Homepage ist Peter Warnholz für die Stormarner Redaktion der Lübecker Nachrichten ein würdiger Kandidat unserer Aktion „Digital-Helden von hier“.
5 Stimmen
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Dietmar Schuster
Internet-Treff des Neustädter Seniorenbeirats
Der Internet-Treff des Neustädter Seniorenbeirats ist eine Erfolgsgeschichte. Seit 1999 können sich ältere Menschen mit ihren großen und kleinen Computerproblemen an die Experten wenden. Aktuell kümmern sich Dietmar Schuster (Foto) und Armin Seidel um die vielen Besucher. Schuster, der seit weiter mehr als zehn Jahren im Treff aktiv ist, betont, dass er stets froh sei, anderen helfen zu können. "Das macht mir Spaß. Ich sehe mich jedoch nicht als Held", sagt er. Dennoch sei er froh, älteren Menschen den Umgang mit einem PC näherbringen zu können und so Hemmschwellen abzubauen. Aktuell sucht der Seniorenbeirat noch weitere Betreuer sowie Computer-Anfänger im "höheren" Alter.
2 Stimmen
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Tim Wiedemann
Youtuber
Mit einer Klassenfahrt fing alles an. Als er vor knapp drei Jahren mit seiner Klasse nach Berlin fuhr, ahnte Tim Wiedemann noch nicht, dass damit seine YouTube-Karriere beginnen würde. „Der Lehrer fragte damals, wer von uns die Reise mit der Kamera dokumentieren wolle, und da hab´ ich mich freiwillig gemeldet.“ Beim Filmen stellte der Oldesloer dann fest, dass ihm das richtig Spaß macht und stellte nach dem Klassenfahrt-Video weitere kurze Aufnahmen ins Netz. Heute hat der 18-jährige schon mehr als 16.000 Follower, und deutschlandweit haben schon 1,2 Mio Menschen seine zwischen sechs und zwölf Minuten langen Videos gesehen. Nach ersten Filmen in Freizeitparks oder nachgestellten Challenges hat sich Tim Wiedemann inzwischen auf „Lost Places“-Aufnahmen – das Top-Video erhielt dabei schon 196.000 Clicks – und „Vi-Logs“ (Video-Logbücher bei Reisen) spezialisiert. Inzwischen hat er auch sein Equipment erweitert, hat nun zwei Kameras, zwei Mikrophone, zwei Stative und drei Softboxen. Für ein komplettes Video, welches er dann auf seinem YouTube-Account hoch lädt – dort kann man sich dann alle Aufnahmen ansehen –, benötigt Tim im Durchschnitt acht Stunden. Zeit, die der Auszubildende gern in sein Hobby investiert. Als nächstes steht bei dem angehenden Anlagenmechaniker eine Kreuzfahrt nach England an, klar, dass es davon dann auch einen Dreh gibt. Das nächste große Ziel Wiedemanns ist das Erreichen von 20.000 Abonnenten, am liebsten bis Ende des Jahres. Und weil er mit seinen Videos aus dem digitalen Bereich nicht mehr wegzudenken ist, zählt Tim Wiedemann für die Stormarner Redaktion der Lübecker Nachrichten zum optimalen Kandidaten unserer Aktion „Helden von hier“. SF
13 Stimmen
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Prof. Dr. Stefan Fischer
Universität zu Lübeck Institut für Telematik
Auch wenn das Thema Digitalisierung natürlich schon in vielen Bereichen der Universität zu Lübeck präsent ist, fehlt es der Hochschule zurzeit noch an einer übergreifenden Strategie für dieses in den nächsten Jahren herausragende Thema. Seit kurzem ist nun Prof. Dr. Stefan Fischer als Vizepräsident für Transfer und Digitalisierung für deren Entwicklung zuständig.
37 Stimmen
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Volker Dettmer
Stockelsdorf Volker Dettmer ist ein engagierter Ehrenamtler aus Stockelsdorf. Er betreut in Bad Schwartau, Stockelsdorf und Lübeck rund 600 Flüchtlinge. Er hat schon mehrere Homepages gestaltet, um ihnen das Leben einfacher zu machen und es auch Einheimischen einfacher zu machen, mit ihnen in Kontakt zu treten. Es sind mittlerweile zwölf Webseiten. Zum Beispiel www.internetfor.me oder www.wohnungfor.me. Er hat auch Whatsapp-Gruppen gegründet, wodurch der Kontakt und die Vernetzung von so vielen überhaupt möglich ist.
12 Stimmen
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Matthias Cypris
Switch GmbH
Stockelsdorf Zwölf Firmen und rund insgesamt 150 Webseiten betreuen Matthias Cypris und seine zwei Mitarbeiter von Stockelsdorf aus. Das fängt bei meinem Zahnarzt an und geht weiter bei den Schulen seiner Söhne. Viele mittelständische Firmen aus der Region lassen sich gern mit Wartungsverträgen von der IT-Firma betreuen. Und nicht nur das: Der Stockelsdorfer vernetzte einst 14 Jahre lang den Lübecker Global Player Euroimmun, und reiste dafür um die ganze Welt.
20 Stimmen
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Julia Senkbeil
Lübeck Julia Senkbeil aus Lübeck gibt auf ihrem Blog „Rawrpunzel“ passende Ratschläge rund um das Thema Mode. Regelmäßig veröffentlicht die Mitarbeiterin von der Telekom neue Trends, Tipps und Tricks im Bereich der richtigen Schminke und Pflege - und erreicht damit hunderte Menschen. Sie möchte mithilfe der Medien ein Ratgeber vor allem für junge Frauen sein. "Die Medien helfen mir dabei, schnell und einfach meine Beiträge an den Leser zu bringen“, erzählt die 21-jährige Beautybloggerin. „Die digitale Kommunikation mit den Lesern spielt für mich und meine Tätigkeit eine entscheidende Rolle.“ Die Leser können zu jeder Zeit mit der jungen Frau Kontakt über ihren Blog aufnehmen.
13 Stimmen
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Francesca Rosenberger
Glasfaser im Hotel Waldhof
Francesca Rosenberger hat in ihrem Hotel Waldhof auf Herrenland endlich Glasfaserleitungen für schnelles Internet. Dafür hat die 50-Jährige eineinhalb Jahre gekämpft. Denn welcher Netzversorger ist schon bereit, ein einziges Haus anzuschließen. Und vor allem, wer soll das alleine bezahlen? Zahllose Verhandlungen und viel Überzeugungskraft waren nötig. Schließlich wurden weitere Partner und Nachbarn geworben und auch der Zufall spielte eine Rolle. Dank der Vereinigten Stadtwerke Ratzeburg-Mölln-Bad Oldesloe und der Tochterfirma VS Media kann das etwas abgelegene aber dafür schön gelegene Hotel nun mit 100 Mbit ins Internet. Die Kunden danken es der gebürtigen Möllnerin, die heute in Hamburg lebt. Denn zu 95 Prozent kommen Geschäftsleute aus der Metropole, die sich zu Tagungen und Workshops treffen. Für die mit moderner Tagungstechnik ausgestatteten Räume im Hotel ist ein stabiles Internet unabdingbar. Das funkbasierte Netz des vorherigen Anbieters war von der Geschwindigkeit sehr schwankend. „Die Gäste genießen bei uns aber gleichzeitig die Abgeschiedenheit und die Möglichkeit, ihrer Veranstaltungen direkt in der Natur zu organisieren“, sagt die Gastronomin. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass nun auch die Nachbarn wie das Don-Bosco-Haus, in dem Kinder mit geistigen Behinderungen leben, vom Highspeed-Netz profitieren. Die Bauarbeiten dafür waren erheblich. Viele Kilometer mussten sich die Bauarbeiter durch Wald und Wiesen graben, um das Glasfaserkabel von der Stadt in die Peripherie zu verlegen.
7 Stimmen
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Nick Danke
Gemeinde Stockelsdorf
Der Fachmann hat federführend dafür gesorgt, dass Stockelsdorf die erste Gemeinde in SH mit vorbildlicher Datenverarbeitung nach EU-Standard ist (der gilt ab Mai 2018). Die Gemeinde wurde jüngst ausgezeichnet vom Landesamt für Datenschutz.
22 Stimmen
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Thorsten Schupke
Kfz-Datec.de
„Kfz-Datec.de“ heißt die Homepage, die Thorsten Schupke entwickelte und damit nicht nur seinen Schülern hilft. Als Ausbilder am Priwall unterrichtet der Kfz-Meister täglich Lehrlinge und arbeitet mit ihnen direkt am Objekt. An fünf Kraftfahrzeugen, sowie zwei Übungswänden werden erst die Fehler gesucht und dann behoben. „Weil mir das schon seit jeher viel Spaß macht und ich auch immer wieder gern besonderen Kfz-Störungen so lange auf den Grund gehe, bis ich die Ursache finde, sagte mal jemand zu mir: „Schreib doch ein Buch über die Fehler, die im Bereich der Kfz-Digitaltechnik an den verschiedenen Systemen vorkommen und wie man sie beheben kann““, erinnert sich der 41-jährige Oldesloer, der daraufhin feststellte, dass es bisher tatsächlich nichts gab, was diese Fehlersuche erklärt. Weil das Buch schreiben dann zu teuer in der Herstellung war, hat Thorsten Schupke vor knapp zwei Jahren die öffentlich zugängliche Homepage „Kfz-datec.de“ erstellt. Auf dieser sind die fünf gängigsten Kfz-Systeme von can-bus bis psi5-bus mit Aufbau, Entstehung, und Geschichte zu finden, sowie Fehler, die auftreten können, und wie dieses zu beheben sind, und umfasst dabei vom häufigsten Fehler, der Unterbrechung einer Kabelleitung, bis hin zu dem kompliziertesten, einem defekten Steuergerät, die ganze Bandbreite. Weil es eigentlich „nur“ ein Nachschlagewerk für seine Azubis sein sollte, enthält „Kfz-datec.de“ auch einen mathematischen Teil. Tatsächlich gucken inzwischen aber auch viele Kfz-Firmen auf diese Seite, um Fehler an Fahrzeugen zu erkennen und zu beheben. Zudem nutzen andere Bildungsstätten diese ebenfalls für ihren Unterricht. Thorsten Schupke selbst ruht sich auf diesem Erfolg jedoch nicht aus: Täglich überarbeitet und erweitert er seine Homepage. Als nächstes werden dann auch alle Infos über das derzeit neueste Kfz-System „Flex-ray“ darauf zu finden sein. Aufgrund seines Engagements für Kfz und Weiterbildung in Kombination gehört Thorsten Schupke für die Stormarner Redaktion der Lübecker Nachrichten zum optimalen Kandidaten unserer Aktion „Digital-Helden von hier“.
17 Stimmen
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Jonas Schöttler
Im Oktober 2017 kommen ca. 1060 neue Studentinnen und Studenten an die Universität zu Lübeck. Damit sich die Männer und Frauen schnell in der neuen Situation zurecht finden und sich willkommen fühlen, hat der Student Jonas Schöttler mit acht anderen Studierenden 18 Facebook-Gruppen für die Studiengänge gegründet. Dort können sich die Erstsemester austauschen und Fragen stellen, die dann auch von dem 22-Jährigen beantwortet werden. Aktuell geht es dort beispielsweise um Tipps bei der Wohnungssuche, Veranstaltungen oder Literatur-Fragen. „An unserer Uni ist die Willkommenskultur anders als an anderen Unis“, sagt er. Vielen liege es sehr am Herzen, dass die Neulinge einen guten Start haben. Schöttler und seine Kommilitonen gucken außerdem, dass auch nur neue Studenten als Mitglieder in die Gruppen aufgenommen werden und nicht Firmen, die dort Werbung verbreiten wollen. Der Student der Medizinischen Informatik zeigt außerdem großen Einsatz bei der Organisation der Vorwoche.
63 Stimmen
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Dennis Neumann
strandpiraten-radio
Seit 2001 macht Dennis Neumann Online-Radio, kommentierte zwischen 2009 und 2012 mit seinem Projekt „strandpiraten-radio“ die Spiele des Eishockey-Oberligisten EHC Timmendorf. Und seit 2015 ist er die Stimme der Lübeck Cougars. Der 35-jährige Eutiner ist allerdings nicht nur als Stadionsprecher auf dem Buni dabei, sondern sorgt mit dem „strandpiraten-radio“ auch dafür, dass die Fans des Football-Zweitligisten die Auswärtsspiele der Berglöwen live verfolgen können. Und Neumann, hat noch mehr vor, würde auch gern bewegte Bilder per livestream anbieten. Doch dazu bräuchte es nicht nur neues Equipment für einige tausend Euro, sondern vor allem auch zusätzliche Manpower. „Im Moment bin ich als One-Man-Show unterwegs. Um gute Videos zu produzieren, müssten mindestens zwei zusätzliche Leute dabei sein“, sagt der Eutiner – und hofft bald auf motivierte Mitstreiter.
143 Stimmen
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Matthias Schubert
Vereinigte Stadtwerke
Wer jahrelang angesichts langsamer Internetverbindung die Bytes mit der Schubkarre zum Briefkasten fahren musste, weiß wie wichtig ein Glasfaseranschluss privat wie gewerblich heutzutage ist. Vor allem der ländliche Raum war lange Zeit unterversorgt. 2009 starteten die Vereinigten Stadtwerke Ratzeburg-Mölln-Bad Oldesloe dann ihr Breitbandengagement und bringen seitdem Stück für Stück die Zukunft auch aufs Land. Die eigens gegründete Tochterfirma VS Media ließ sich dabei auch nicht von lokalen Widerständen und den einen oder anderen Stolperstein vom Weg abbringen. Mit mehr als 30 000 Kunden gehört die Tochter der Vereinigten Stadtwerke inzwischen bundesweit zu den führenden regionalen Anbietern von Glasfaseranschlüssen. Und das alles ohne einen einzigen Euro an öffentlichen Fördergeldern. Lob für das Engagement gab es jüngst auch aus dem Wirtschaftsministerium. Dieser wirtschaftliche Mut, den die Vereinigten Stadtwerke mit ihrer Tochter VS Media damals aufgebracht haben und es auch weiterhin tun, ist aus Sicht der LN-Redaktion heldenhaft. Stellvertretend für alle Mitarbeiter nominieren wir daher den Leiter der VS Media, Matthias Schubert (44) als Digital-Helden.
11 Stimmen
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Michael Majewski
Stadt Fehmarn - Systemkoordinator
Der Systemkoordinator bei der Stadt Fehmarn hatte 2016 entscheidenden Anteil an der „digitalen Revolution“ in der Kommunalpolitik. Binnen kürzester Zeit machte er – zusammen mit Mario Meier – fast alle Stadtvertreter und bürgerlichen Ausschuss-Mitglieder fit fürs Tablet-PC. Seither tagen sie mit modernster Technik. Laut Bürgermeister Jörg Weber spart die Stadt dadurch Papierberge von jährlich über eine halbe Million Seiten. In diesem Jahr hat Majewski zudem das freie WLan maßgeblich vorangetrieben, das die Stadt in der Burger Altstadt, im Hafen Burgstaaken und an den Top-Stränden anbietet. Majewski ist 34, verheiratet und hat zwei Kinder. gjs
155 Stimmen
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Rolf Sahre
Mach AG
Ein Leben ohne Smartphone und Apps – kaum noch vorstellbar! Auch viele Online-Services möchte man nicht mehr missen, da sie das Leben ungemein erleichtern. Das trifft auch für Rolf Sahre zu, der sich als Vorstandsvorsitzender bei der MACH AG und darüber hinaus für die Digitalisierung der Verwaltung und damit auch unserer Gesellschaft engagiert, um damit Fortschritt und Innovation zu fördern. Im Rahmen einer Delegationsreise ins Silicon Valley mit Vertretern der Landesregierung, Hochschulen und anderen Unternehmen aus Schleswig-Holstein führte Rolf Sahre im letzten Jahr spannende Gespräche, die vor allem drei Dinge verdeutlichten: 1. Erfolgreich ist, wer Innovationen fördert. Dazu gehört im Silicon Valley ganz selbstverständlich die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft. Das strebt Rolf Sahre auch mit MACH am Standort Lübeck an. 2. Ein dynamisches Wachstum steht als wichtigstes Unternehmensziel über allen anderen. Eine glaubhafte Story ist dabei von essentieller Bedeutung. Die MACH AG als Verwaltungsmodernisierer Nr. 1 in Deutschland wächst seit Jahren sehr stark, allein in diesem Jahr wurden bereits 60 neue Mitarbeiter eingestellt, weitere 50 Positionen sind aktuell vakant. 3. Die Unternehmenskultur ist der entscheidende Faktor, der Kreativität und Innovationen maßgeblich beeinflusst. Für Rolf Sahre ist daher der kulturelle „Fit“ zum Unternehmen wichtiger als die Abschlussnote. Seit der Reise setzt Rolf Sahre sich umso mehr für Fortschritt und Innovation durch Digitalisierung ein. Als Mitglied im Vorstand des Nationalen E-Government Kompetenzzentrums oder im Rahmen des Vereins „The Bay Areas“ engagiert er sich für eine Vernetzung der nationalen und regionalen Partner. Seine Vision: Die Weiterentwicklung der Lübecker Bay Area zum IT-Vorzeigestandort in Deutschland, mit dem Spirit und einer direkten Verbindung ins Silicon Valley.
1 Stimme
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Detlev Dr. Henschel
Reise Blogger (E-Book Autor) und Dokumentarfilmer
Dr. Detlev Henschel Autor etlicher erfolgreicher Bücher und E-Books, Reiseberichte für deutsche und internationale Reisemagazine und Dokumentarfilmer Als Naturwissenschaftler und Autor mit einem ‘Abenteuer-Problem’ habe ich meine Faszination an der Natur und der Welt da draußen zu meinem Leben und Beruf gemacht. Ich bin glücklich, dass ich diesen ‘Weg’ schon sehr früh gefunden habe und nicht mehr dem sozialdarwinistischen Druck der heutigen Gutmenschengesellschaft ausgesetzt bin. Als Enfant terrible habe ich jahrelange Auslandsaufenthalte und Expeditionen in einer Welt und Natur genießen können, die es heute so nie wieder geben wird, und das alles, ohne ständig an meine sowieso nie reichende Rente denken zu müssen. Aber nach fast drei Jahrzehnten Studium der Kampfkünste ist etwas immer dabei gewesen: Der unbedingte Willen zum Überleben: das Survival outdoors und in der ‘Zivilisation’, denn trotz allem ist das Glück mit dem Vorbereiteten! Internetseite: http://www.1life4outdoor.com
20 Stimmen
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Gerlind Flörke
Matthias-Leithoff-Schule
Gerlind Flörke unterrichtet seit 3 Jahren Mathe, Deutsch und Musik an der Matthias-Leithoff-Schule in Kücknitz, einem Förderzentrum mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Sie betreut Kinder mit motorischen und kognitiven Einschränkungen und auf unterscheidlichem Lernniveau. Auch Kinder, die nicht oder nicht gut sprechen können, lernen an der MLS. Deshalb nutzen die Sprachheilpädagogin Gerlind Flörke und ihre Kollegen beispielsweise Smartboards, also digitale Tafeln, oder elektronisch unterstützte Kommunikationsmittel wie Anytoys, auch "sprechende Stifte" genannt. So können alle Schüler in den Unterricht einbezogen werden.
1 Stimme
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Nils Boldt
Nils Boldt, 49 Jahre, aus Heiligenhafen sucht seit 17 Jahren individuelle Lösung im Bereich der digitalen Welt. So hat er vor ein paar Monaten dafür gesorgt, dass das Dorf Plügge (Gemeinde Göhl) per Richtfunk mit rund 100 Mbit an vernünftigem Internet angeschlossen wird. Gerade für entfernt gelegene Dörfer eine Möglichkeit, ohne dass die Straßen aufgebuddelt werden müssen. „Ich bin mit meinem Team darauf spezialisiert, Projekte auf den Weg zu bringen, die nicht durch Standardanwendungen realisiert werden können.“ In Plügge gebe es mittlerweile sechs Kunden, die das Angebot nutzen und darüber hinaus seien 83 unterschiedliche Handys in einen freien Hot-Spot eingeloggt, deutlich mehr als Einwohner. Das Zugangs-Hot-Spot-System des Richtfunks soll als Pilotprojekt jetzt auch in Züge bzw. Straßenbahnen in Potsdam umgesetzt werden. Boldt sitzt gerade zudem an einem Verwaltungsprogramm für Yachthäfen, dass in Heiligenhafen und Damp zum Einsatz kommen soll.
44 Stimmen
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Thorsten Radde
Zunächst war Thorsten Radde nur begeisterter Triathlet, bestritt zwischen 2005 und 2011 selbst vier „Ironman“ in Deutschland. Als der studierte Informatiker dann aber mal die von ihm absolvierten Wettkämpfe mit der WM auf Hawaii vergleichen wollte, stellte er fest, dass es keine zusammenhängende Datenbank zu Rennergebnissen und Ratings gab, so dass er sich selbst eine baute und damit die Basis schuf für etwas, dass es so noch nicht gab und für viele Athleten interessant war. Tatsächlich zeigten nicht nur die Sportler großes Interesse, sondern auch die Triathlon-Presse weltweit. Die große Begeisterung von außen und die eigene Faszination an dem Sport mit den drei verschiedenen Disziplinen (Schwimmen, Radfahren, Laufen) spornte Thorsten Radde in den folgenden Jahren an, seine Datenbank immer weiter auszubauen. Inzwischen hat der 49-jährige eine einzigartige Triathlon-Statistik erstellt, die nicht nur Ergebnisse von Lang-Distanz-Rennen der Profis und Besonderheiten der unterschiedlichen Wettkampfstrecken enthält, sondern – auf Basis vorangegangener Ergebnisse – auch Voraussagen auf bevorstehende Wettkämpfe, dazu Analysen einzelner Strecken und Vorstellung der Athleten, sowie eine Weltrangliste. Zur Zeit umfasst die Datenbank knapp 900 Rennen von ca. 4200 Athleten und an die 28.000 Einzelergebnisse und wird laufend ergänzt. Allein der „Rating Report“ zu den aktuellen Ironman-Weltmeisterschaften in Kona auf Hawaii umfasst 120 Seiten, beinhaltet dabei eine Voraussage des Rennens, die erwartete Renn-Entwicklung, eine detaillierte Betrachtung jedes einzelnen Profi-Starters und kann auf Thorstens Webseite Trirating.com eingesehen und herunter geladen werden. Der Reinfelder IT-Berater ist in diesem Jahr sogar direkt vor Ort und trifft dort viele seiner „Triathlon-Freunde aus dem Internet“ endlich einmal live – und ergänzt natürlich seine Statistik um die Ergebnisse der WM, getrennt nach Damen, Herren und Disziplinen und weitere Informationen.
62 Stimmen
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Leonie Voutta
Digitalfotografie bei Instagram
Leonie Voutta beschäftigt sich seit ihrem ihrem 14 Lebensjahr mit der Fotografie. Hauptfotomotive sind bei ihr Mensch und Tier aller Altersklassen. Mit der Zeit hat sie sich über 1.600 aktive Abonnenten auf ihrem Instagram-Account leonie_v._photography erarbeitet und auch ihr eigenes kleines Studio bei sich zu Hause aufgebaut. Sie liebt es Menschen eine Freude zu bereiten, indem sie die wichtigsten Momente auf Bildern festhält. Es können Bilder im Sonnenuntergang sein, Bilder im strömenden Regen oder Bilder von freilaufenden Pferden am Strand. Sie fotografiert Familien, Paare, Hochzeiten, Hunde, Pferde, Kinder, Babys und noch viel mehr. Sie freut sich auf jeden Kundenauftrag, auch wenn er manchmal sehr speziell ist, und versucht immer das Bestmögliche herauszuholen.

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