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Bis zum 26. April 2017 um 15 Uhr suchen wir Kultur-Heldinnen und Kultur-Helden.

Kultur
145 Stimmen
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Kai-Uwe Meyer
Riders Cafe
Als Held persönlich nehme ich mich nicht wahr, eher als Kämpfer für gute populäre Music-Club-Kultur. Vielfältig frei von Scheuklappen, der statt Esel auf einer Harley fährt, in Lübeck statt La Mancha gegen konservative Windmühlen seit über 30zig Jahren standhält. Bewerben tue ich mich auf Grund der freundlichen Anfrage der Redaktion und weil die Initiative und Aufmerksamkeit für Kulturarbeit wichtig ist, damit das Engagement über den subventionierten Teil, vorrangig der klassichen Seite, mehr Annerkennung findet, wirtschaftlicher arbeiten kann. Die Geschichte des Riders Café und über die Künstler und Kreative, die hier Raum und Publikum bekamen, ist zu lang, um alles kurz aufzuführen. Das es was gebracht hat, sehe ich immer wieder in den Charts, auf größeren Bühnen und in den erfolgreichen Menschen, die ihren eigenen künstlerischen Weg gegangen sind. Für meine Arbeit gewinne ich gern, ob das heldenhaft ist weiß ich nicht. Für mich privat wäre freie Zeit genug und ich der liebste Held meiner Frau.
69 Stimmen
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Gudrun Köhler
Hansevolk zu Lübeck e.V.
Gudrun Köhler ist die Gründerin des „Hansevolkes zu Lübeck eV“ und Mitgestalterin des großartigen Hansetages 2014 in Lübeck. Sie hat in Süddeutschland studiert und von dort die Idee der Historischen Vereine mitgebracht. Seit der Kindheit ist sie bereits Mitglied im Verein der Brettener Landsknechte und heute nach ca. 35 Jahren immer noch dabei. Als die Gesellschaft Weltkulturgut in Lübeck den Bau eines Hanseschiffes in Lübeck plante, meinte sie, es müsse zu den Schiffern und Seefahrern auch eine Stadtbevölkerung wie Kaufleute, Handwerker, Geistlichkeit und niederes Volk dargestellt werden. Lübeck bietet sich doch geradezu an, seine Geschichte öffentlich dar zustellen. So wurde ein neues Projekt in der Gesellschaft Weltkultturgut mit Namen „Lübsches Hansevolk“ in Jahre 1997 gegründet.. Sie war 17 Jahre die 1. Vorsitzende und hat den Verein zu dem gemacht was er heute ist. Eine Lübecker Professorin hat den Verein in Kleiderfragen, d.h. in der Gewandung, beraten und viele namhafte Lübecker Historiker und Museumsleiter haben oft mit Rat zur Seite gestanden. Denn das Prinzip des Vereins ist es, so authentisch wie irgend möglich alles darzustellen. Es werden die Gewänder von Hand genäht nach historischen Vorlagen und Bilder, es wird gekocht mit den derzeitigen Lebensmitteln und gehandwerkt wie dazumal. Seit September 2000 gibt es jetzt den eigenständigen Verein Hansevolk zu Lübeck e.V. Es war ein schwieriger Weg bis der Verein wahrgenommen wurde, heute allerdings kennt ihn jeder in Lübeck und Umgebung. Gudrun Köhler hat immer wieder Kontakte zu in- und ausländischen historischen Vereinen gesucht und heute ist der Verein weit über die deutschen Grenzen bekannt. Er ist ständiger Begleiter der Hansestadt Lübeck zu den Hansetagen im In- und Ausland. Gudrun Köhler hat Lübeck noch interessanter und schöner gemacht und verdient die Auszeichnung besonders, weil sie ihre Heimatstadt in den Mittelpunkt stellt.
256 Stimmen
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Kai Bünger und Achim Widdel
RockPop-Schule Lübeck
Kai Bünger und Achim Widdel leiten seit 13 Jahren die RockPop-Schule Lübeck. Nicht nur die Musikschule mit ihren umfangreichen Unterrichtsangeboten für alle Altersgruppen bereichert Lübecks Musikkultur und hat sich zur namhaften Institution entwickelt. Durch ihr kulturelles Engagement sorgen Kai Bünger und Achim Widdel seit Jahren immer wieder mit Veranstaltungen der RockPop-Schule für Aufmerksamkeit. So hat mittlerweile das jährlich stattfindende Festival der RockPop-Schule im Werkhof bei Lübecks musikalischem Nachwuchs Kult-Status erreicht. Pressemeldungen wie „ Der Werkhof brennt ...“ oder „Die Stimmung ist bombastisch“ sind hier keinesfalls übertrieben. An einem Abend treten hier über 30 Bands mit mehr als 100 Musikern auf. Außerdem coacht die RockPop-Schule Nachwuchsbands und organisiert regelmäßig Rock-Konzerte in Lübecker Clubs wie dem SOUNDS oder dem CARGO-Schiff. Im Jahr 2016 gründeten Kai Bünger und Achim Widdel zusammen mit dem Förderverein für Lübecker Kinder e.V. die „Initiative Mach Musik!“. Hier erhalten jährlich 20 Schüler aus finanziell schlechter gestellten Familien ein Förderstipendium in Form des Unterrichtsbeitrages sowie der Bereitstellung eines Leihinstrumentes. 2016 traten Bands der RockPop-Schule beim Hanse Kultur Festival und dem Drachenboot Festival auf. 2006 – 2012 veranstaltete die RockPop-Schule jährlich den Lübecker Bandcontest. 2011 organisierte die RockPop-Schule die Nachwuchsbühne auf dem Hanseweekend. 2010 organisierte die RockPop-Schule zusammen mit dem Lübecker Musiker Gordon Krei (Die Fischer) auf dem Lübecker Altstadtfest die „Lübecker Bühne“. Das durchweg hohe Niveau der jungen Bands, die ausschließlich eigene Songs spielten, sorgte für eine große Resonanz beim Lübecker Publikum. Zusammen mit dem Kulturbüro der Hansestadt Lübeck organisierte die RockPop-Schule Lübeck im April 2007 ein deutsch-afrikanisches Musikfestival zu Gunsten von Unicef. Bei der Veranstaltung im Schuppen 6 wurden Spenden für die Unicef-Projekte „Wasser für den Sudan“ und „Schulen für Afrika“ gesammelt. Schirmherr/in dieser Veranstaltung waren Kultursenatorin Anette Borns (SPD) und Björn Engholm. Und so soll es auch in Zukunft weitergehen, denn Rock & Pop ist nicht nur Musik, sondern auch ein Lebensgefühl. Es bedeutet Kreativität, Freiheit, Spaß am Leben und der Musik.
12 Stimmen
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Martin Herrmann (Käptn Ahab)
Aufbau der Kleinkunstregion Strandpromenade Süssau
Durchhaltevermögen in einer Strandregion der Ostsee, abseits vom Touristenstrom; hohe Qualität des Programms; www.martinherrmann.info
14 Stimmen
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Bernd Krutzinna (Künstlername: Bern Stein)
Liedermacher und Sänger
1947 in Bad Schwartau geboren. Vater: Ostpreuße, Mutter: Holsteinerin. Singt von Kindesbeinen, im Schulchor, im Kirchenchor, im Passat-Chor. Als Heimatsänger trägt er eigene, aber auch traditionelle Lieder vor bis hin zum Schlager der 20-er Jahre. Dies auf hoch- und auf plattdeutsch. In seinen Konzerten "untermalt" er die Lieder mit Bildern, aber auch mit Text (z.B. die Übersetzung aus dem Plattdeutschen), nicht zuletzt kann der Text auch mitgesungen werden. Deswegen liebt ihn sein Publikum. Erst kürzlich schrieb er ein Lied für Ahrensbök, wo er heute wohnt und nimmt am Wettbewerb um ein Lied für Timmendorf teil.
13 Stimmen
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Benjamin Schmidt
Philharmonisches Orchester Lübeck
Im Sinfonieorchester ist Benjamin Schmidt der heimliche Held: Dann nämlich, wenn es seine Aufgabe ist, auf dem Triangel zu spielen. Oft muss er lange auf seinen Einsatz warten - und dann erklingen nur ein einzelner Ton. Das aber zeigt, wie wichtig jeder, aber auch jeder in so einem Orchester ist. Und Benjamin Schmidt ist im Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck natürlich nicht nur für den Triangel zuständig. Der 1. Schlagzeuger im Orchester beherrscht eine große Palette des Schlagwerks - darunter auch Marimba und verschiedene Handinstrumente wie Trommeln bis hin zu Klanghölzchen. Selbst die Pauke spielt er, keine Selbstverständlichkeit für einen Schlagzeuger. Und ein ganz besonderes Solo gab es neulich im Kinderkonzert: Im Stück "The Tipewriter" spielte Benjamin Schmidt auf der Schreibmaschine und hatte auch so auch mal "großen Auftritt". Wegen dieser Vielseitigkeit ist auch dem Orchestermanager ist klar: Benjamin kann als LN-Kulturheld nominiert werden und das Philharmonischen Orchester bei der Abstimmung vertreten.
22 Stimmen
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Jennie Dietel (Jedinah)
In meinen Vereinen
Ich engagiere mich für viele Dinge, ob es die Internetarbeit in meinem Orientalischen Tanzverein ist oder die Mitorganisation bei anderen wichtigen Dingen. Seit vielen Jahren bin ich in Lübeck aktiv was kulturelle Dinge betrifft. Auftritte auf dem Marktplatz, im Altenheim oder beim Hansekulturfestival. Viele Hindernisse legten sich mir in den Weg. Zum Beispiel die Diagnose "Lipödem" letztes Jahr. Seit dem trage ich Kompressionsstrümpfe, welche mich körperlich einschränken. Aber aufhalten lasse ich mich davon nicht. Ich tanze weiter und setzte mich für viele Dinge ein. Denn entweder du unterliegst der Krankheit oder sie unterliegt dir und ich habe mir zur Aufgabe gemacht, immer zu triumphieren. Während eines Auftritts im Kollseum Lübeck war alles perfekt. So bin ich! Bund, fröhlich und mit viel Glitzer.
24 Stimmen
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Jan Christian Altmann
Viva con Agua - Millerntor Gallery #7
Als eigentlichen Helden sieht Jan Christian Altmann sich nicht, doch bewies der 25jährige Bargteheider „heldenhaften“ Mut, als er nach abgeschlossener Ausbildung zum Immobilienfachmann 2013 die Karriere in „Schlips und Kragen“ einfach hinschmiss und fortan seiner künstlerischen Ader folgte. Seine Kunst ist dabei schwer zu erklären, man muss sie sehen. Sie ist modern, abstrakt und zeitgenössisch, seine Werke umfassen Graffiti, Schablonentechniken, Malereien, Collagen und Skulpturen. Am liebsten jedoch produziert der 25jährige auf Leinwand und mit Neonfarben. „Die machen schon so auf sich aufmerksam“, erklärt der Künstler, der gerne aufrüttelt, gesetzte Aussagen hinterfragt und damit zu Diskussionen anregt. „Es ist schon interessant, was andere aus meinen Werken herauslesen.“ Altmanns heldenhafter Mut zum Ausstieg ist inzwischen belohnt worden: Ende 2016 durfte er seine Werke im „Spectrum“ bei der Miami Art Fair in Florida präsentieren. „Etwas Gutes“ tut der Bargteheider Künstler mit seiner nächsten Ausstellung: Vom 29. Juni bis 02. Juli 2017 werden seine Werke in der Millerntor Gallery beim Internationalen Kunst-, Musik- und Kulturfest zu sehen sein. Der Erlös dort verkaufter Bilder geht zu 70% zum gemeinnützigen Verein „Viva con Aqua“, welcher sich mit den Geldern dafür einsetzt, Menschen weltweit mit sauberem Wasser zu versorgen. Die Stormarner Redaktion der Lübecker Nachrichten ist der Meinung, damit wird etwas Heldenhaftes bewirkt und Altmann dadurch zum „Helden von hier“.
48 Stimmen
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Johannes Unger
St. Marien
Johannes Unger (*1976) ist seit 2009 Organist an Lübecks großer Bürger-Kirche St. Marien. Er ist somit ein Nachfolger des bedeutendsten Lübecker Kirchenmusikers Dieterich Buxtehude (1637-1707). Unger hat aber auch Verbindungen zu Johann Sebastian Bach: Vor seinem Engagement in Lübeck war er Organist an der Thomaskirche in Leipzig, der bedeutendsten Wirkungsstätten des Barockkomponisten. Johannes Unger beschränkt sich an St. Marien nicht nur auf das liturgische Orgelspiel, mit ihm hielten einige musikalische Bereicherungen in der Lübecker Altstadt Einzug: 2010 fanden erstmals die „Buxtehude-Tage“ statt, im selben Jahr gründete Unger die Capella St. Marien, ein Chor- und Instrumentalensemble, das er leitet. 2015 kam das Ensemble Marien Brass hinzu, der Organist konnte dafür einige aktuelle und ehemalige Blechbläser des NDR-Elbphilharmonieorchesters gewinnen.
60 Stimmen
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Christian Sondermann (Ich habe viele Spitznamen)
SING DAS LAUT!
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich ein Held für andere bin. Da ich aber offensichtich von jemandem für meinen neuen Kinderchor vorgeschlagen wurde, schreibe ich gerne dazu etwas.. Seit mehreren Jahren ist es mein Beruf, Menschen jeden Alters zum Singen mit Spaß und voller Energie zu bringen. Vor allem solche, denen in der Kindheit jemand eingebläut hat, sie könnten nicht singen. Das ist natürlich Quatsch: jeder kann singen! Man muss dafür kein musikalisches Wunderkind sein. Aber Übung ist wichtig, wie bei allem anderen auch. Kann man schaffen, muss man nur machen. Mein neuestes Projekt ist der Kinderchor SING DAS LAUT! Hier können Kinder von vier bis siebzehn Jahren ihre Lieblingslieder von Mark Forster, Cro und anderen singen. Die Kleinen lernen dazu Volks- und Kinderlieder, die ich mit in modernem Popsound vorproduziere. Außerdem haben wir eigene Songs, die wir bald aufnehmen werden. Von einigen wird es auch Musikvideos geben, dann können wir unseren Freunden zeigen, was wir da machen. Spaß am Singen, ein hohes Energielevel und viel Action sind mir dabei am wichtigsten. Bei SING DAS LAUT! geht es um Selbstbewusstsein, Teamgeist - und natürlich um unbändige Freude am Musikmachen!
102 Stimmen
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Lukas Janku (Luggi)
Concrete3
In meiner Profession als Parkour-Athlet / Akrobat gebe ich der Jugend in Lübeck ein Zuhause und setze mich für Ihre Interessen ein. Als Trainer und Workshopleiter fördere ich den Spaß an der Bewegung und unterstütze eine Vielzahl an Institutionen (LT e.V., Movement Family e.V., Schulsozialnetzwerke, etc.) mit meiner Erfahrung. Hierbei fördere ich Trendsportarten, die sich von dem Wettbewerbsgedanken der Breitensportarten distanzieren. Bei Produktionen und Projekten werden die städtischen und kulturellen Interessen vertreten und eingebunden. Ob es die Integration von DaZ-Schülern oder das neue Imagevideo für die Stadt Lübeck ist - der Kreativität ist keine Grenze gesetzt. Mit meiner Künstler-Gruppierung 'Concrete3' gehören wir als Breakdance und Akrobaten - Crew zum Stadtbild wie das Holstentor. Ob Straßenshows oder große Stadtevents, der gemeine Lübecker kommt nicht um uns herum. Spätestens seit der letzten gemeinsamen Produktion: https://www.youtube.com/watch?v=0mep7JHA32k Ich freue mich über eure Unterstützung - Support ist kein Mord. :)
59 Stimmen
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Frauke Nesemann (Landpomeranze)
Kulturschaffende und Yoga für den Frohsinn
Ich schreibe, komponiere und singe Lieder auf Hoch- und Niederdeutsch, die Mut und Spaß machen und Hirn und Herz in Wallung versetzen. Ich begleite mich selber auf Gitarre, Klavier oder Ukulele. Viele Lieder sind zum Mitsingen. Ich mache private und öffentliche Konzerte - spiele zur Taufe, Hochzeit, Geburtstag, Junggesellen-Abschied, Beerdigung, im Altersheim und Kindergarten. www.landpomeranze.de - YOUTube Frauke Nesemann In meiner Yoga-Schule "www.Edelstein-yoga.de" unterrichte körperliches Yoga und Lach-Yoga ich mit viel Gesang zur Freude meiner kleinen und großen Schüler. Meine Räume sind Entspannung pur. Ich schreibe eigene Mantras auf Deutsch und begleite die YOGA-Übungen mit gesungenen Affirmation auf Deutsch und "Sanskrit" (Alt-Indisch). Ich singe und philosophiere mit vielen Leuten - mal privat beim "Beatles-Singen" oder "Mantra-Singen" - mal beim "Jam" im öffentlichen Locations wie "Moments", "Mc Thomas", "Frisco" oder "IF". Ich singe gerne auch mal dort einen überraschenden Song entgegen dem Mainstream und habe tolle Begegnungen, die immer WIN-WIN bedeuten. Ich habe lange Zeit im Ensemble bei "Volkstheater Thomas Geisler" mitgewirkt.
25 Stimmen
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Christine Braun
Kreismusikschule
Seit mehr als zwei Jahrzehnten Leiterin der Kreismusikschule, engagiert sich daneben ehrenamtlich für Kultur und Musik in Segeberg. Trägerin Bundesverdienstkreuz; von 2002 bis 2006 Präsidentin des Landesmusikrates, seit 2012 Vizepräsidentin. Sorgte hinter den Kulissen dafür, dass das Landesjugendorchester nach Bad Segeberg kam, als es Salzau verlassen musste.
312 Stimmen
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Thomas Minnerop (Minne)
Minne und die Minnis
Thomas „Minne“ Minnerop ist ein – wie man so schön sagt - „Musiker durch und durch“, der andere begeistert und mitzieht. In seiner Band „Minne und die Minnis“, die eine stetig wachsende Fangemeinde zwischen fünf und 100 Jahren verzeichnete, haben Kinder den Ton angegeben. Die Zahl der Jugendlichen, die er im Bad Segeberger Jugendzentrum „Mühle“ zur Musik geführt hat, ist grenzenlos, zudem hat er dem Rock-Pop-Chor der Kreismusikschule zu Größe verholfen. Sein Anliegen „Kultur fördern und fordern“ hat er jedoch nicht nur in der Musik umgesetzt. Unzählige Theaterinszenierungen und Musicals gehen auf sein Konto, und mit „Später bei Minne“ hat er sogar eine Internet-Rock-Pop-Klassik-TV-Musikshow für jedes Alter und jede Musikform kreiert, die ihresgleichen sucht. „Ich versuche, Jugendliche da abzuholen, wo sie stehen“, sagt der Theaterpädagoge, der zudem seit 13 Jahren Jugendlichen, Erwachsenen, Flüchtlingen, Gesunden und Kranken – wie einer Parkinson-Theatergruppe – in der Kulturakademie ermöglicht, beim Theaterspiel Erlebtes und Bewegendes zu verarbeiten und auszudrücken.
43 Stimmen
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Thomas Kubitz
Thomas Kubitz Fine Art
Ich bin im Herzen tief verwurzelt mit der Küste der Nord- und Ostsee. Das Leben hier ist eine bewusste und freudige Entscheidung für diesen Landstrich und seine Menschen. Meine Begeisterung gilt dabei aber auch der Tiefe und Farbe des Himmels, ebenso wie dem Geruch des Meeres, der von Freiheit und Weite erzählt. Daher war es unumgänglich, dass ich nun schon seit mehr als 25 Jahren regelmäßig mit dem Segelboot oder dem Kajak auf der Nord- und Ostsee unterwegs bin. Im Laufe der Zeit habe ich dort sämtliche Leuchttürme gesehen, fotografiert und als Künstler skizziert. Leuchttürme sind für mich nicht nur ein Seezeichen zur Navigation. Sie sind etwas ganz Besonderes, so wie die gesamte Landschaft im Norden. Deshalb ist es für mich auch immer wieder ein besonderer Genuss, die Faszination für den hiesigen Landstrich, das Meer, seine Küste, sowie die Leuchttürme auf historischen Seekarten festzuhalten. Diese Eindrücke und Impressionen bringe ich nun seit 2013 in meinem jährlichen Kalender `Moin, moin - echt nordisch` zum Ausdruck. Seit 2002 präsentiere ich meine Motive auf Kunsthandwerkermärkten und Hafenfesten, sowie nationalen und internationalen Ausstellungen und Messen. Mittlerweile finden sich meine Bilder sowohl in europäischen Ländern als auch in Abu Dhabi und den USA wieder. Sie verbreiten nicht nur Sehnsucht nach dem Norden, sondern sorgen dafür, dass Leuchttürme als erhaltenswertes Kulturgut in Erinnerung bleiben, von denen manche ihre ursprüngliche Funktion zum Teil bereits eingestellt haben. Trotz meiner weiten Reisen liegt mir aber auch etwas am Herzen, was ganz nah ist: die historische Seilzugfähre in Siebeneichen - die letzte ihrer Art. Der Förderverein Fähre Siebeneichen e.V. kämpft um den Erhalt dieser Fähre. Zu diesem Zweck habe ich 2014 ein Fährbild gemalt, von dem bis heute Stifterbriefe zu erhalten sind, um die Fähre auch in Zukunft zu unterstützen.
15 Stimmen
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Gerd Meier
Niederdeutsche Bühne Lübeck
Ich bin seit 40 Jahren Mitglied der Bühne. Habe in ca. 80 Theaterstücke gespielt. Ich glaube, ich habe mit meinem Spiel vielen Menschen Freude gemacht und sie zum Lachen gebracht. Viele Zuschauer fragen mich immer wieder, wann ich wieder auf der Bühne stehe. Nebenbei übersetze ich auch hochdeutsche Theaterstücke in die niederdeutsche Sprache. Habe auch schon eigene Stücke geschrieben und alte Theaterstücke neu bearbeitet. Insgesamt sind 143 Übersetzungen und Bearbeitungen bei verschiedenen Verlagen in Deutschland verlegt. Viele Bühnen (z. B. Ohnsorg-Theater Hamburg) haben meine Übersetzungen zur Aufführung gebracht. Ich habe auch sehr viel Werbung und Komödien fürs Fernsehen gedreht.
72 Stimmen
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Carolin Peter (Caro)
Tonfink Kulturcafé und Bar
„Ich will Freude verbreiten!“ Gibt es ein besseres Lebensmotto für eine Kulturschaffende? Carolin Peter verbreitet diese Freude in der Hansestadt seit fast drei Jahrzehnten. Viele kennen sie noch aus den Lübecker Kinos wie dem Neuen Zentral oder dem 2,50, das dann später zum heutigen Filmhaus wurde. Tanz- und feierbar manifestierte sich diese Freude in legendären Partys wie „Keep Culture Cool“ oder „Filmriss“. „Es ist immer toll, wenn man einen Raum hat, den man mit anderen teilen kann und Sachen geschehen lassen kann.“ So wurden im Kino viele, schöne X LOOP Parties gefeiert, es gab viele Kooperation mit allen möglichen Vereinen und Institutionen, viele Lesungen wie z.B. mit Rocko Schamoni, Charlotte Roche, Heinz Strunk, Christiane Rösinger oder Jan Weiler und natürlich die Slam A Rama Poetry Slams. 2012 hat Carolin Peter dann umgesattelt und das Kulturcafé Tonfink gemeinsam mit René Kragl in der Großen Burgstraße eröffnet. Hier versorgt sie die Kulturfans der Stadt nicht nur mit übelst leckerem Apfelkuchen, sondern auch mit feinen, kostenlosen Folk, Pop & Singer Songwriter Konzerten. Mittlerweile haben Musiker aus der ganzen Welt den Tonfink als Spielstätte auf dem Zettel. „Ich amüsiere mich selber gerne, deswegen möchte ich schöne Schwingungen verbreiten. Am allerschönsten sind die Momente, wenn das Publikum und die Künstler ganz und gar zueinander finden und alle ein fettes Grinsen im Gesicht haben! “, sagt sie. Und das macht Freude.
32 Stimmen
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Miro Zahra (Miro Zahra)
Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloss Plüschow
Im Jahr 1990 wurde der Förderkreis Schloss Plüschow e.V., der Träger des Künstlerhauses wurde von einem Kreis interessierter BürgerInnen gegründet. Miro Zahra leitet das Künstlerhaus seit vielen Jahren, in Abwechslung mit Udo Rathke. Neben der Tätigkeit als Leiterin des Künstlerhauses und ihrer künstlerischen Arbeit, die kulturelles Management in unterschiedlichen Rollen verlangt und eine Menge Zeit im Ehrenamt voraussetzt, engagiert sie sich in unterschiedlichen gesellschaftlich, sowie kulturell relevanten internationalen und nationalen Netzwerken. Kunst- und Kultur fördern, junge Talente entdecken und unterstützen, Menschen unterschiedlichen Alters und Interessen, sowie Kulturen zusammenbringen, unter dem Motto: global Denken und regional Handeln, Internationalen Austausch fördern, um das Leben in unserer Region attraktiver, frei von Vorurteilen und offen für Neues zu machen, das sind einige ihrer Grundanliegen.r Region attraktiver, frei von Vorurteilen und offen für Neues zu machen, das sind einige meiner Grundanliegen.
8 Stimmen
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Christian Kattenstroth
Bundesverband Bildender Künstler Schleswig-Holstein
Im Norden geboren, 28 Jahre Professor für ästhetische Erziehung in Baden-Württemberg und seit drei Jahren wieder im Norden angekommen. „Ich bin über die Abstraktion zur Farbe gekommen“, sagt der Künstler freundlich, der in seinem Leben bereits 72 Umzüge hinter sich hat. Als Mime hat er sich betätigt, Schauspiel und Bewegungstheater unter anderem in Berlin und Chicago erlernt. Musik gehörte immer dazu. Seit 2004 ist das Saxophon „sein“ Instrument. Immer wieder entstehen neue Bilder, geprägt von Wasser, Landschaft, Wind und Wolken des Nordens. Eine ungebremste Schaffenskraft und Energie strahlt der Künstler in jedem Moment aus. Ausgestellt hat Christian Kattenstroth an vielen Orten in Deutschland, Frankreich, Italien und den USA. Zurück in der Heimat engagiert er sich jetzt im Bundesverband Bildender Künstler Schleswig-Holstein und im Lauenburgischen Kunstverein. Mehr unter www.kattkunst.de
3 Stimmen
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Heike Meckelmann ("Nila Martin")
„Nila Martin“
Heike Meckelmann ist Autorin von Regionalkrimis ("Küstenschrei", 2016 und "Küstenschatten", 2017), deren grausame Mordfälle allesamt auf Fehmarn spielen. Es gibt von ihr - ebenfalls von 2017 - zudem einen Inselführer mit den 88 Lieblingsplätzen ihrer Insel. Sie ist aber auch als Sängerin aufgetreten: unter dem Künstlernamen „Nila Martin“ mit der maritimen CD „Piratenland“. In der 90er-Jahren trat sie als Entertainerin bei der Eröffnung des Sportparks Südstrand 1996 an der Seite von Carlo von Tiedemann und Isabell Varell auf, früher war die gebürtige Elmshornerin über zehn Jahre Sängerin und Trompeterin in der Showband „Nightexpress“.
2 Stimmen
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Helge Janßen
gutebuecher-helgejanssen
Helge Janßen, geboren am 16.Dezember 1939 in Lübeck, Absolvent der Oberschule zum Dom, Ingenieurstudium an der FH Lübeck/Elektrotechnik, Beruf Beamter , 38 Jahre bei Deutsche Bundespost/Telekom, seit 1976 freiberuflich Autor von Fachartikeln über den Segelsport in den Zeitschriften "segeln", "Yacht" und "boote", bis heute veröffentlicht 22 Bücher beim Delius-Klasing Verlag Bielefeld und "Books on Demand" in Hamburg-Nordersted sowie zwei TV-Drehbücher der Serie "Segeln macht frei" für den NDR, gesendet fünfmal in den Dritten Programmen des NDR. Mehrer Veröffentlichungen in den LN über meine Tätigkeiten als Moderator der Travemünder Woche, bei Oldtimerveranstaltungen des "Deutschen Automobil Veteranen Club" und anderen Aktivitäten. Weitere Infos sowie Fotos auf meiner homepage "www.gutebuecher-helgejanssen.de"
44 Stimmen
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Daniel Bruhn
Europäisches Hansemuseum
Daniel Bruhn arbeitet seit etwa einem Jahr als Besucherbetreuer im Europäischen Hansemuseum und hilft den Gästen des Hauses mit viel geschichtlichem Wissen, Freude und Hilfsbereitschaft jeden Tag weiter. Doch sein kulturelles Engagement reicht weit darüber hinaus: Daniel ist auch Abenteurer, Seefahrer, Wikinger – und nicht zu vergessen – Lebemann. Gemeinsam mit seiner Wikingergruppe „Odins Boten“ ist er ehrenamtlich auf dem Geschichtserlebnisraum Lübeck aktiv. Er gestaltet dort historische Events mit oder belebt das Langhaus an den regelmäßig stattfindenden Kulturwochenenden. Mit seiner Faszination für die Lebensweise und Darstellungen der Wikinger bereichert er das kulturelle Leben in Lübeck. Außerdem ist Musik für ihn eine weitere Leidenschaft: Mit seinem maritimen A-cappella-Gesang bei der „Shanghaied Shanty Crew“ und seinen Auftritten in Gewandung geht er mit den großen und kleinen Zuschauern auf eine Zeitreise für Augen und Ohren. Wir als Hansemuseum möchten Daniel daher als „Helden von hier“ für den Bereich Kultur vorschlagen und wünschen ihm ganz viele Likes.
76 Stimmen
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Hanna Dreu
Days of Northern Lights
Sie sind 18 Jahre jung, haben das Leben noch vor sich und befinden sich gerade auf dem Weg in die Welt der Musik. Zwischen Proben und Abistress macht sich die Oldesloer Band „Days of Northern Lights“ mit Hanna Dreu (Gesang), Tristan Riedinger (Piano, Gesang), Hauke Möller (Gitarre), Philipp Ellerbrock (Bass) und Max Wiechmann (Schlagzeug) jedoch auch Gedanken um das, was gerade in vielen Ländern der Welt passiert und zahllose Kinder und Erwachsene in die Flucht treibt. „Lieder über Krieg und Frieden gibt es viele. In ,Kingdom‘ bauen wir für alle Menschen ein Königreich, in dem jeder für jeden einsteht – egal, woher er kommt oder wohin er geht“, sagt Hanna Dreu, Sängerin der Band. Bei einem ihrer Auftritte in der Ida-Ehre-Schule Bad Oldesloe holte sich die Band zur Unterstützung die Klasse 5 a auf die Bühne, um ein Zeichen zu setzen. Gemeinsam mit der Sängerin und ihren Bandkollegen wurden die Kinder, die all jene, die Schlimmes erlebt haben, mit offenen Armen empfangen wollen, zu einem Bollwerk gegen Krieg und Vertreibung. Für die Lokalredaktion Stormarn ist das einfach heldenhaft.
27 Stimmen
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Franziska Buchner
Überall in Lübeck
Als Sängerin und Schauspielerin bin ich in verschiedenen Bereichen tätig: Im Rahmen von Live Music Now habe ich schon oft in Seniorenheimen und betreute Wohnheime gesungen und so Livemusik an Orte gebracht, an denen es normalerweise nur die modernen Medien gibt, um Musik zu hören. Als Veranstaltungssängerin begleite ich Hochzeiten, Geburtstage und Beerdigungen und gebe diesen Anlässen eine weitere (Klang-)Farbe. Als Gesangslehrerin bringe ich Kindern und Erwachsenen die (klassische) Musik näher und stärke ihre individuelle Persönlichkeit, die sie in der Musik ausdrücken können. Als Schauspielerin habe ich mit der Niederdeutschen Bühne zusammen gearbeitet und meine Rollen haben oft den Laden aufgemischt. Als Managerin bringe ich Musiker zusammen und helfe meinen KollegInnen beim Erstellen von Werbematerial und Bewerbungsunterlagen.
36 Stimmen
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Andrea Cochius
www.andrea-cochius.de
Aufstrebende, junge bildende Künstlerin (Film, Bildhauerei, Malerei) ist auf der ganzen Welt unterwegs, um am Nabel zeitgenössischer Kunst zu bleiben und einen ebenso anspruchsvollen Beitrag leisten zu können. Darüber hinaus ist ein Kultur- und Begegnungsort in Planung, der Besuchern und Bewohnern Lübecks ein Inspirations- und Begegnungsort werden wird! www.andrea-cochius.de
88 Stimmen
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Ninette Mathiessen (Fischtante)
dieKUNSTWERKerin
In meiner Funktion als Künstlerin habe ich bereits mehrfach eigene Werke für wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt und somit Spendengelder im Gesamtwert von über 4000 Euro für verschiede, charitative Projekte generieren können. Neben meiner Arbeit als Galeristin und Künstlerin, veranstalte ich einmal jährlich die Kunstausstellung traveART im Kreuzfahrtterminal in Travemünde. An 4 Tagen können alle interessierten Besucher Kunst hautnah erleben, fantastische Live Musik genießen und den Künstlern teilweise bei der Arbeit zusehen. Diese Veranstaltung erreicht JEDEN, da der EINTRITT FREI ist und das gesamt Projekt durch die Künstler selbst finanziert wird! Außerdem verlosen wir auch dieses Jahr wieder Kunstwerke und lassen den Erlös dieser Verlosung dem Kinderhopiz Sternenbrücke zufließen!
32 Stimmen
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Katja Krüger
KreisMusikschule
Katja Krüger hat schon als Jugendliche Musikunterricht gegeben und arbeitet nun seit 25 Jahren als Musiklehrerin. Sie spielt und unterrichtet hauptsächlich die relativ seltenen Instrumente Bass, Fagott und Oboe. Ihre Fagott- und Oboenklassen sind mittlerweile die größten in Schleswig-Holstein. Sie versteht es, die Liebe zur Musik in jedem Kind zu wecken und zu fördern. Daher sind weder finanzielle Grenzen ein Hindernis für sie, noch andere (geistige oder körperliche) Einschränkungen - sie findet stets eine Lösung, damit jedes Kind die gleichen Chancen hat, seine Talente zu entdecken und zu entfalten. Neben dieser Arbeit engagiert sie sich in der Flüchtlingsarbeit und organisiert die Flüchtlingskonzertreihe "Wir alle gemeinsam", die über die Liebe zur Musik und Kunst die Menschen von hier und anderswo verbindet, Brücken baut und Gemeinsamkeiten sichtbar macht - trotz aller Unterschiede. Katja Krüger lebt Musik - Musik als Medium, das verbindet, das integriert. Das Menschen unabhängig von Alter, Entwicklung, Ausbildung und Herkunft einander näher bringt. Neben Benefizkonzerten für verschiedene Zwecke (zum Beispiel Frauenhaus, Tierschutz) tritt sie derzeit für die Gründung eines Chores für demenzkranke Menschen ein, den sie dann leiten wird.
16 Stimmen
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Nicole & Matthias Sperber
Ice Cream For Crow
Hinter dem Band-Namen stehen Nicole und Matthias Sperber aus Mölln. Für die zwei Vollblut-Musiker, die sich (natürlich) auch über die Musik kennengelernt haben, ist „Ice Cream For Crow“ sehr viel mehr, als der Name einer Musikgruppe. Es ist eine Einstellung zum Leben, zu sich selbst. Hier haben sie sich musikalisch gefunden und können sich selbst verwirklichen. Eigene Texte, eigene Kompositionen, die sich zusammenfinden und im eigenen Tonstudio arrangiert und produziert werden. Beide spielen mehrere Instrumente; Nicole, die auch Gesangsunterricht gibt, steuert Texte und Stimme bei. Die Songs wirken modern und zugleich zeitlos. „Es geht nicht um das Verstehen, es geht um das Gefühl“, sagt Nicole Sperber. Matthias ergänzt: „Bei der Geburtsstunde der Band war uns klar, dass dies nicht nur Hobby, sondern unser Lebensweg ist.“ www.icecreamforcrow.de
31 Stimmen
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Hans Kuretzky
kuretzkykeramik
Der Erhalt und die Restaurierung alter Bausubstanz, insbesondere der keramische Bauschmuck, wurde in den Nachkriegsjahren vernachlässigt. ich arbeite daran, der Baukeramik einen neuen Stellenwert zu geben. Die industrielle Produktion steht der handwerklichen Fertigung gegenüber. Die Arbeit mit den Händen gewährleistet eine große Nähe zum Objekt und zum Kunden in allen Facetten. Die geschichtliche Einbindung spielt dabei ebenso eine Rolle, wie die Arbeit in einem überschaubaren Rahmen. Der St. Pauli Elbtunnel ist dafür ein schönes Beispiel, es gibt aber an und in vielen Gebäuden kleine zu schützende Substanzen, die eine Geschichte erzählen können. Außerdem engagiere ich mich im Netzwerk Breitenfelde für die Integration von Asylbewerbern. Eine weitere Arbeit besteht in diesem Jahr gemeinsam mit meiner Frau Heidrun in einer aufwändigen Kunstinstallation in und vor der Kirche in Breitenfelde zur Reformation: "Heiliges Pläsier - Ehrliche Haut".
10 Stimmen
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Christoph D. Minke
Schönberger Musiksommer
Immer wieder dienstags: Seit mehr als drei Jahrzehnten prägt Christoph D. Minke (50) als Kantor das musikalische Leben im mecklenburgischen Schönberg und weit darüber hinaus, denn der Schönberger Musiksommer gehört inzwischen zu den etablierten Festivals im Norden. Was ist das Besondere? Jeden Dienstag im Sommer erwartet die Besucher ein spannendes Konzert - vom Oratorium bis zu Grenzbereichen des Jazz. Neben großen Namen starten hier junge, ambitionierte Künstler ihre Karriere. Kinderkonzerte locken jährlich Hunderte junge Besucher. Wechselnde Ausstellungen begleitenden die Konzerte. Christoph D. Minke ist der kreative Kopf des Festivals, er gestaltet eine eigene Orgel-Reihe innerhalb des Festivals und leitet den Schönberger St. Laurentius Chor, der die ehemalige Bischofskirche immer wieder auf schönste Weise zum Klingen bringt.
77 Stimmen
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Jan-Christoph Mohr (Jani)
Zentrum für Musikkultur, Salt Peanuts
Seit über 10 Jahren leitet Jan-Christoph Mohr die Big Band der Lübecker Hochschulen und ist mit dieser Impulsgeber für viele kulturelle Projekte in Lübeck: so entstand aus dem von den "Salt Peanuts" organisierten Festival "Lübeck is BIGband" das heutige "Travejazz", welches Jan-Christoph Mohr als 1. Vorsitzender im Gründungsjahr mit aus der Taufe gehoben hat. Die Rettung eines Kasernengebäudes an der Schwartauer Landstraße für die Musikkultur, das neue "Zentrum für Musikkultur", früher ein Gebäude der Musikhochschule Lübeck, geht auch auf das große Engagement von Jan-Christoph Mohr und den dort seit Jahren beheimateten "Salt Peanuts" zurück. Über 50 Räume stehen hier für Proben, Unterricht, Aufnahmen etc. zur Verfügung, in absehbarer Zeit werden ein Konzertraum und ein professionelles Tonstudio entstehen. Neben vielen weiteren Projekten, die in Lübeck selbst Strahlkraft entwickelt haben, repräsentieren die von Lübecker Stiftungen seit Jahren unterstützten "Salt Peanuts" Lübeck als Kulturstadt.
23 Stimmen
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Manfred Upnmoor
theater23, KulturRösterei u. a.
Mit dem theater23 spielt Manfred Upnmoor seit 2009 das überdachte Open-Air-Sommertheater, das alljährlich auf der schwimmenden See-Bühne im historischen Naturbad Falkenwiese an der Wakenitz stattfindet. Außerdem hält er regelmäßig Lesungen, seine "Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte" geht 2017 ins mittlerweile 14. Jahr. An der vhs Lübeck gibt er Improtheater- und Schauspiel-Kurse. Er leitet die Senioren-Theater-Gruppe Röstfrei, die in der KulturRösterei zuhause ist, und führt Regie für die Niederdeutsche Bühne Lübeck, zuletzt bei "Blifft all'ns in de Familie". Bei der Band Summer Version ist er Sänger und Bassist, sowohl elektrisch verstärkt als auch mit akustischen Unplugged-Konzerten. Das neueste musikalische Internet-Projekt von Manfred Upnmoor hört auf den Namen "Schubidupnmoor". Darüber hinaus betreut er das Programm der KulturRösterei in der Wahmstraße und ist Gründungsmitglied des theater stiller wahnsinn lübeck, das seit 1989 für anspruchs- und humorvolles Off-Theater steht. Weitere Infos auf www.manfredupnmoor.de
133 Stimmen
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Gustav Querfurth
Am Dom zu Lübeck
Seit 1983 bin ich in Lübeck kulturell engagiert. In der Villa Goethestraße habe ich mit Hilfe meiner Frau Renate Jürgens damals ein kleines Kulturzentrum entwickelt. Nicht nur für die 36 Heimbewohner, es waren immer öffentliche Veranstaltungen. Bis 2006 hatten wir 330 Konzerte, die ersten mit Hilfe von Prof. Jörg Linowitzki. Darunter vier von uns in Auftrag gegebene Kompositionen. Zu jedem Konzert schrieb ich ein Programmheft. In diesen Jahren brachten wir es auch auf 98 Kunstausstellungen, u. a. mit Werken der bekannten Lübeckerinnen Alen Müller-Hellwig und Hildegard Osten. Die von mir herausgegebene Monatsschrift GERUSIA erreichte ca. 200 Ausgaben und bis zu 230 Empfänger. Darin immer auch kulturelle Beiträge. Vier Bücher habe ich in dieser Zeit herausgegeben: "Die Vorstadt St. Jürgen" von Rolf König, 2000 Exemplare wurden verkauft; "Leben in Lübeck" an dem 20 Autoren beteiligt waren. Die Zeichnungen kamen von K.H.Meyer; "Gedichte und Gedanken" von Liselotte Steinhaus; "Erinnerungen" von Dr. Elisabeth Menne. Von diesen Aktivitäten zeugen drei gewichtige Gästebücher. Seit 1990 bin ich ehrenamtlich für die Domgemeinde tätig. Ab 1995 in der Domwache, die sich als Kulturvermittler versteht.Die Leitung übernahm ich ab 2003 für acht Jahre. Die Domwächter erhielten von mir monatlich einen 10seitigen Brief, darin auch immer Seiten zur Geschichte und den Schätzen des Gotteshauses. Diese Domwachen-Briefe waren Grundlagen für meine drei Bücher: "Vom Dom zu Lübeck", 2012; "Vom Lachen und Lächeln im Lübecker Dom" 2015 und dann 2016 "Lexikon der christlichen Symbole im Lübecker Dom" mit 543 Fotos und Texten. Seit 2012 halte ich Bild-Vorträge und mache Führungen im Dom. Bis jetzt waren es 78, Ende 2017 werde ich auf mehr als 100 Veranstaltungen kommen.
3 Stimmen
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Helge Nickel
Veranstaltungsagentur kreativ + konkret
Zum 28. Mal findet in Eutin Mitte Mai (18. bis 25.) das Bluesfest statt, veranstaltet vom Verein Baltic Blues. Die mehrtägigen Open-Air-Konzerte auf dem Markt gehören zu den größten und bedeutendsten Bluesfesten der europäischen Bluesszene und sind darüberhinaus eintrittsfrei. Schatzmeister des Vereins und größter Antreiber ist Helge Nickel, Inhaber der Veranstaltungsagentur kreativ + konkret. Der 61-Jährige ist auch ein brillanter Fotograf. Mit seinen außergewöhnlichen Aufnahmen der Musiker und Sänger hat er bereits mehrere Ausstellungen gestaltet.
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Christian Jahns (DALI des Nordens)
Gemeinschaft Lübecker Künstler und Atelier No.44
Ich bin der Held der Betrunkenen, weil ich im Juli/2015 einen total betrunkenen, splitterfasernackten, blutenden Schweden aus dem Hafenbecken von Nakskov(Insel Lolland/Dänemark) gezogen habe, den die Welt sonst wohl nicht wieder gesehen hätte, er hieß Rune. Und ich bin der Held des Alltags, weil ich als Künstler und Maler, allen Menschen, die ob der aktuellen Krisen den Lebensmut verlieren, wieder eine neue Sichtweise auf das Leben gebe. Indem ich Ihnen in meinen Ölbildern eine fröhlich, bunte und durchgeknallte Paralellwelt für die Flucht aus dieser Welt ermögliche. In diesem Sinne, feiert mit mir das Sinnlose in der Kunst, und laßt uns mal wieder herrlich verrückt sein.... :-)
210 Stimmen
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Peter d'Alessio (Pitschi)
Peter "Pitschi" d'Alessio ist im Norden als Leierkastenmann bekannt. Oft ist der Travemünder im Ostseebad anzutreffen, aber auch in Lübecks Zentrum, in Eutin oder Bad Oldesloe ist er unterwegs - sogar deutschlandweit geht er auf Tournee. Seit 34 spielt d'Alessio Drehorgel - und deswegen ist er ein Kandidat für den Titel Kulturheld: Weil er die alte Tratidion des Drehorgelspiels pflegt und bewahrt. Nicht nur ältere Leute im Publikum bleiben bei ihm stehen, um die alten Weisen zu hören, die aus seinen Instrumenten dringen. Auch jüngere interessieren sich für "Pitschi" und seine historischen Leierkästen. Und wer schon mal versucht hat, so einem Kasten mit der Kurbel eine Melodie zu entlocken, wird sehen: Auch das gekonnte Drehorgelspiel will gelernt sein.
11 Stimmen
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Ebrahim Shargi
Künstler
1994 kam Shargi nach Deutschland, lernte Hamburg und Mölln kennen und verliebte sich in die Landschaft. Im Iran hatte er bei verschiedenen Meistern Kunsttechniken gelernt und Kunst studiert. Um sich weiter entwickeln zu können, kam er nach Deutschland. Aber Ebrahim Shargi sagt auch: „Als Künstler braucht man die Möglichkeit, sich frei äußern zu können“, das war im Iran nur eingeschränkt möglich. Aquarell ist derzeit seine Leidenschaft. „Das Material habe ich immer dabei“, sagt er. Derzeit ist er Heimleiter und Hausassistent in der Gemeinschaftsunterkunft in Gudow und engagiert sich in der Willkommenskultur Mölln. Bei „Demokratie leben!“ ist er als Künstler und Beirat dabei. „Junge Menschen brauchen das Erleben, dass Demokratie eine Haltung ist und dafür ist Kultur sehr wichtig“. Vor seinem großformatigen Bild „Frühlingsbotschaft“, das in der Unterkunft in Gudow hängt, sagt Ebrahim Shargi: „Wir müssen uns alle immer weiter entwickeln und ich frage mich immer: wie sind meine Kräfte und wie ich kann ich anderen helfen?“.
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Daniel Lehming (Parte)
Je suis Parte
Ich drehe leidenschaftlich Poesievideos, bei denen ich die Musik komponiere, die Texte schreibe und die Konzepte ausarbeite. Dabei möchte ich immer eine lebensbejahende Message sowie Verständnis vermitteln und die Leute für tiefgängige Lyrik, Musik und Videos begeistern. Dabei schlüpfe ich in verschiedenste Rollen und fühle mich in diese ein. Von Depressionen über das Hipstertum, alles ist dabei. Ich habe nun mehrere Monate an einer Videoreihe getüftelt, die nun das Licht der Welt erblickt. Für mehr Poesie und Tiefgang in diesem Land !
106 Stimmen
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Hector Lazaro Ruiz Valdes (King of Salsa)
La Havanna karibische Tanzbar
Als ich am 1.Mai 2005 nach Lübeck kam, gab es, soweit mir bekannt, keine Salsa Szene. Ich bekam im A1 in Lübeck dann mein erstes Engagement. 2007 war die Nachfrage so gross, dass meine Frau Ilona und ich in der Engelsgrube 56 (eines der ältesten Häuser Lübecks, 1306 schon ein Backhaus) die karibische Tanzbar La Havanna eröffneten. Inzwischen sind wir im 10.Jahr. Ein Platz für alle Generationen und Nationen. 80 Prozent Stammgäste. Wir sehen uns als die kleinste kubanische Vertretung oder Botschafter in Schleswig Holstein. Man könnte sagen: wir haben den original kubanischen Salsa nach Lübeck gebracht!
13 Stimmen
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Günter Behlke
Kulturring Wahlstedt
Günter Behlke ist seit Jahrzehnten Mitglied im Kulturring Wahlstedt, der seit über 40 Jahren das kleine Theater sehr erfolgreich managt. Eigentlich verdient die ganze Crew den Heldentitel. Günter Behlke ist einer der immer da ist, der anpackt, ein Teamplayer. Schon vor 25 Jahren hat er den Job des Veranstaltunsgleiters übernommen, ist einer von fünf Ehrenamtlern auf diesem Posten, aber als längster dabei. Günter Behlke ist derjenige, der dafür sorgt das hinter den Kulissen alles läuft. Die Bühnenanweisungen der Künstler erfüllt werden und der technische Ablauf klappt – egal ob Soloprogramm eines einzelnen Künstlers oder große Inszenierung eines Schauspiels. Er gehört zu denjenigen, die dafür sorgen, dass die Stars auf der Bühne nach dem Auftritt Sätze wie: „Man fühlt sich saugut aufgenommen“, sagen. Und das bei über 50 Vorstellungen in der Saison.
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Gerhard Bosche
Der Norden erzählt
Gerhard P. Bosche, Baujahr 54, ist Erzählkünstler und Mitinitiator und Gründungsmitglied des Förderverein Märchen e.V. Zudem Kulturmanager für das Festival der Erzählkunst zu Lübeck "Der Norden erzählt", dem er vor sechs Jahren ein neues Gesicht gab. Die Grundlagen des Vereins, die Gelder der Stiftungen und die drei Feen an seiner Seite (Birte Bernstein, Lübeck; Micaela Sauber, Hamburg und Susanne Söder-Beyer, Schleswig) machen es möglich, daß hunderte von Kinder- und Erwachsenenaugen strahlen. Die Kultur des Erzählens von Märchen und Geschichten zu erhalten und zu fördern, ist sein Ansinnen und mit dem Festival in Lübeck setzt er es mit viel Initiative in die Tat um. Er lebte bis vor kurzem in Wangels und tourt mit OH-Kennzeichen an der Küste entlang: ja, 1234. Seine Auftritte als Märchenerzähler begeistern die Kleinen vom Kita- und Hort- bis zum Schulalter. Aber er präsentiert als Erzählkünstler auch Open Air Theater am Strand für die ganze Familie und erfreut Erwachsene mit seinen Erzählungen – von H.C.Andersen bis Oscar Wilde und erotischen Geschichten "Männerträume - Frauenwünsche". Ende 2017 startet er mit "Die Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens" ein neues Programm. "Bosche liebt Märchen schon seit seinen Kindertagen. Als begeisterter Vorleser suchte er immer wieder nach neuen Inspirationen und entdeckte schließlich die Ausbildung zum Märchenerzähler im Märchenzentrum Dornrosen bei Jana Raile Die Zuhörer durch das Erzählen in Ihre eigene Welt zu führen und so Raum für Fantasie zu schaffen, sieht er als seine Aufgabe. Beim Erzählen liebt er den direkten Kontakt zu den Zuhörern, der auch spontane Anmerkungen möglich macht. Meist in Bewegung öffnet er Wege. Mit Schmunzeln und Augenzwinkern führt er ins Reich der Worte und Bilder. Seine warme Stimme erfüllt den Saal und öffnet neue Perspektiven. Heiterkeit spricht aus seinem Körper, Leichtigkeit schwingt in seiner Bewegung. Ihm sitzt der Schalk in den Augen, sie blitzen und sprühen voller Tatendrang. Lebendiges Erzählen mit Witz und Charme.

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